Merkel verteidigt sich gegen massive Kritik aus den Kirchen


Nach Kritik aus den beiden großen Kirchen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Flüchtlingspolitik verteidigt. Am Sonntag kündigte sie eine europaweite Verteilung von Flüchtlingen „in nicht allzu ferner Zukunft“ an. Zugleich rechtfertigte sie die umstrittene Zusammenarbeit mit Milizen in Libyen, die Schlepper am Ablegen von Flüchtlingsbooten hindern.

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„Wir können nicht einerseits beklagen, wie schlecht es den Flüchtlingen und Migranten in Libyen geht, uns andererseits aber nicht um sie kümmern, weil uns die Strukturen im Land nicht gefallen“, so Merkel in der „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“.

„Schande für Europa“

Am Wochenende hatte sich der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland der Kritik katholischer Erzbischöfe an der Flüchtlingspolitik angeschlossen. Manfred Rekowski sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag): „Eine Politik der Abschottung und Ausgrenzung ist weder aus humanitärer noch aus menschenrechtlicher oder politischer Sicht eine Lösung.“ Nächstenliebe kenne keine Grenzen, der Familiennachzug dürfe nicht eingeschränkt werden.

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2 Gedanken zu “Merkel verteidigt sich gegen massive Kritik aus den Kirchen

  1. Die Katholischen K…enbr…er sollten lieber mal die Worte Jesu von der Nächstenliebe ernst nehmen, und die vielen leer stehenden Gemächer des Vatikans für notleidende Flüchtlinge frei geben. Die Herren Pfaffen vergessen immer sehr gerne, dass drei Finger auf einen selbst weisen, wenn man mit einem auf andere zeigt.

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