Angela Merkel warnt vor Vereinnahmung von Religion


Marco Impagliazzo, Gemeinschaft Sant’Egidio, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Ahmed Muhammad Al-Tayyeb, Großimam der Al-Azhar-Universität, Ägypten (l-r) sitzen zu Beginn des Weltfriedenstreffen in der Halle Münsterland in Münster. Foto: dpa
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei der Eröffnung des Weltfriedenstreffens an Kirchen- und Religionsvertreter appelliert, sich nicht vereinnahmen zu lassen. „Religionen haben den Auftrag zum Frieden und deshalb kann es keine Rechtfertigung von Krieg und Gewalt im Namen einer Religion geben“, sagte sie am Sonntag im nordrhein-westfälischen Münster.

Berliner Zeitung

Insbesondere die Religionsgemeinschaften selbst seien dazu aufgerufen, „sich deutlich gegen die Vereinnahmung von Religion durch diejenigen zu wenden, die die Würde von Menschen mit Füßen treten“.

Merkel sagt dem Niger Unterstützung zu

Merkel appellierte auch an die Europäer, nicht so zu tun, als würden sie die Krisen der Welt nichts angehen. In der Partnerschaft mit Afrika etwa gehe es auch darum, Sicherheit und Stabilität zu fördern. Menschen lieferten sich aus Not und Verzweiflung Schleppern aus. „Das heißt, in dem Maße, in dem wir afrikanische Partnerländer entwicklungs- und sicherheitspolitisch stärken, können wir auch denen das Handwerk legen, die aus dem Schicksal von Menschen skrupellos Profit schlagen.“

2 Comments

  1. Die selbstgeschädigte, religiotische Gutmenschtante erkennt natürlich nicht, dass es sich bei ihren diesbezüglichen Gesprächspartnern ebenfalls um Religioten handelt. Und echte Religioten können naturgegeben nicht aus ihrer geistigen Zwangsjacke. Also Angie, träum ´weiter, ist ja gut gemeint. 😉

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