Cassinis spektakuläre letzte Stunden nahen


foto: nasa/jpl-caltech Cassini beim Durchtauchen zwischen dem Saturn und seinen Ringen.
Fast zwanzig Jahre nach ihrem Start wird die Raumsonde Cassini am Freitag in die Atmosphäre des Saturn stürzen – und dabei bis zum Ende senden

Von Klaus Taschwer | derStandard.at

Ihr Todessturz kann seit dem letzten Manöver nun nicht mehr aufgehalten werden und ist unwiderruflich: Die Sonde Cassini, die seit 13 Jahren den Planeten Saturn, seine Ringe und Monde erforschte, flog am Montagabend unserer Zeit in nur 120.000 Kilometern am Saturnmond Titan vorbei und wurde dadurch, wie seit langem geplant, auf Kollisionskurs mit ihrem wichtigsten Forschungsobjekt gelenkt.

Passiert nichts Unvorhergesehenes, dann wird die internationale Mission, an der tausende Forscher aus 17 Ländern (inklusive Österreich) beteiligt sind, Freitagnachmittag unserer Zeit zu Ende gehen. Bis zum spektakulären Absturz in den Ringplaneten werden acht Messgeräte an Bord der Raumsonde wissenschaftliche Daten sammeln. Die letzten Radiosignale werden gegen 13.54 Uhr erwartet – fast genau 20 Jahre nach dem Start der gemeinsamen Saturnmission Cassini-Huygens am 15. Oktober 1997.

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