Pingos: Die grünen Riesen aus dem Eis


Der Pingo „Ibyuk“ im Delta des Mackenzie-Flusses (Foto: Bernhard Edmaier)
„Pingos“ sind kreisrunde Hügel in der Tundra im Norden Kanadas, die wie von Geisterhand jedes Jahr größer werden. Was steckt hinter dem imposanten Phänomen?

Von Angelika Jung-Hüttl | Süddeutsche.de

Die Inuits im Norden Kanadas nennen ihn „Ibyuk“, was so viel bedeutet wie „der Dicke“. Ibyuk ragt 49 Meter hoch empor, mit einem Basisdurchmesser von 300 Metern – eine markante Landmarke in der flachen Tundralandschaft im Delta des Mackenzie-Flusses im Norden Kanadas. Das Besondere an dem Hügel: Er besteht unter seiner Pflanzendecke ganz aus Eis, er ist innerhalb der letzten 1200 Jahren allmählich aus der flachen Landschaft emporgewachsen und er wächst immer noch um einige Millimeter pro Jahr in die Höhe.

Neben Ibyuk beulen sich noch etwa 1350 weitere, allerdings kleinere solcher Eishügel aus dem flachen Mackenzie-Delta heraus. In der Inuitsprache heißen sie Pingos.

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