Schorlemmer und Wolff: „Wir lassen uns den Blick nicht vernebeln!“


Die beiden Theologen Christian Wolff und Friedrich Schorlemmer. Quelle: Patrick Moye
“Reformation in der Krise“: Dieses Papier beschäftigt seit Tagen die Evangelischen Kirche in Deutschland. Der frühere Leipziger Thomaspfarrer Christian Wolff und der Wittenberger Theologe Friedrich Schorlemmer wollten mit ihrer Streitschrift einen Impuls im Reformationsjahr setzen – jetzt verteidigen sie ihr Papier gegen Kritik.

Leipziger Volkszeitung

„Reformation in der Krise“: Dieses Papier beschäftigt seit Tagen die Evangelischen Kirche in Deutschland. Der frühere Leipziger Thomaspfarrer Christian Wolff und der Wittenberger Theologe Friedrich Schorlemmer wollten mit ihrer Streitschrift einen Impuls im Reformationsjahr setzen – jetzt verteidigen sie ihr Papier gegen Kritik.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) reagierte kühl: Ein „belebender Diskussionsbeitrag“ sei die kritische Schrift zum Reformationsjahr der beiden Pfarrer Schorlemmer und Wolff zwar. Aber das Memorandum würde noch nicht zur Umsetzung taugen. Aus der Kirchentagsleitung hieß es vielsagend: „Wir nehmen das Papier zur Kenntnis.“ Ähnlich schmallippig reagierte Lutherbotschafterin Margot Käßmann: „Ich höre die Kritik.“ Die mitteldeutsche Bischöfin Ilse Junkermann aus Magdeburg äußerte Unverständnis: „Ich verstehe nicht, dass die beiden etwas einfordern, was bereits geschieht.“

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