Arktisches Meereis auf erneutem Niedrigstand


Diesem Eisbär schmilzt langsam der Lebensraum unter den Füßen weg. © Stefan Hendri
Schon wieder Eismangel im hohen Norden: Das arktische Meereis hat erneut seinen sommerlichen Tiefstand erreicht. Seine Fläche liegt bei nur rund 4,7 Millionen Quadratkilometern – das ist erneut deutlich unter dem langjährigen Mittel. Der Trend zum Eisschwund in der Arktis setzt sich damit fort, wie Forscher berichten. Die Nordost-Passage war in diesem Sommer für Schiffe sogar ohne Unterstützung von Eisbrechern befahrbar.

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Der Klimawandel heizt die Arktis schneller auf als fast jede andere Region auf der Erde. Das hat Folgen: Die Ausdehnung der Meereisdecke schrumpft schon seit Jahren sowohl im Sommer als auch im Winter. Im Dezember 2016 hatte das arktische Meereis sogar die kleinste Ausdehnung, die je in diesem Monat gemessen wurde. Im gleichen Winter erlebte der hohe Norden gleich drei ungewöhnliche Hitzewellen.

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