LAMPEDUSA: Flüchtlinge ziehen durch Straßen – „Wir sind in Anarchie gestürzt“


Themenbild. dpa
Auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa schlägt der Bürgermeister Alarm wegen Flüchtlingen, die sich betrinken und Passanten anpöbeln. Es fehlten polizeiliche Kontrollen, die öffentliche Sicherheit sei bedroht.

DIE WELT

Der Bürgermeister von Lampedusasieht die öffentliche Sicherheit durch Migranten und fehlende Kontrollen durch Polizeikräfte auf der Mittelmeerinsel bedroht. „Im vergangenen Monat sind wir in die Anarchie gestürzt, die Regeln des bürgerlichen Lebens werden nicht respektiert“, sagte Salvatore Martello der Zeitung „La Repubblica“.

Lampedusa stand lange im Mittelpunkt der Flüchtlingskrise. Mittlerweile kommen aber weniger Migranten dort an: Von mehr als 100.000 in Italien insgesamt waren es auf Lampedusa in diesem Jahr rund 6200. In den Erstaufnahme-Einrichtungen werde aber zu wenig kontrolliert, ob sich die Ankömmlinge dort überhaupt aufhielten, beklagte Martello.

weiterlesen