Indien will 40.000 Rohingya-Flüchtlinge abschieben – Terrorgefahr

Nadrenda Modi.

Die Lage der Rohingya in Myanmar ist katastrophal. Die Bundesregierung fordert sofortigen Zugang für humanitäre Organisationen zu den Menschen.

evangelisch.de

Die Bundesregierung hat ihre Sorge über die Lage der Rohingya in Myanmar bekräftigt. „Wir haben – genau wie andere in der internationalen Gemeinschaft  – viel zu wenig Zugang zu dem, was da wirklich in der Provinz Rakhine passiert“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Montag in Berlin. Die Ereignisse müssten aufgeklärt werden und internationale Beobachter Zugang erhalten.

Die Bundesregierung forderte die Regierung Myanmars auf, humanitäre Organisationen nicht länger daran zu hindern, zu den Menschen in Not zu gelangen. Deutschland beteiligt sich über den UN-Hilfsfonds CERF (UN Central Emergency Response Fonds) an den finanziellen Hilfen für die Rohingya. Die humanitäre Notlage sowohl in Rakhine als auch in Bangladesch bezeichnete Regierungssprecher Steffen Seibert als „himmelschreiend“.

weiterlesen

Advertisements

Europa: „Dieselgate“ fordert 5.000 Tote jährlich

In Europa gehen 5.000 Todesfälle jährlich auf die Überschreitung der Abgas-Grenzwerte durch Dieselfahrzuge zurück. © Pawel Czaja/ thinkstock
Tödliche Abgase: Jedes Jahr sterben in Europa 10.000 Menschen durch die verkehrsbedingte Luftverschmutzung. Allein 5.000 davon gehen auf das Konto der Grenzwert-Überschreitungen bei den Dieselabgasen, wie Forscher ermittelt haben. Besonders viele Todesopfer fordern die Dieselabgase in Deutschland, Italien und Frankreich. Diese Todesfälle wären vermeidbar, wenn die Autohersteller sich an die Vorgaben gehalten hätten, statt zu schummeln.

scinexx

Heute fahren mehr als 100 Millionen Dieselautos auf Europas Straßen – das ist mehr als im gesamten Rest der Welt zusammen. Doch diese Fahrzeuge stoßen ein Mehrfaches an Stickoxiden und Feinstaub aus als sie dürfen, wie man inzwischen weiß. Eine Schummelsoftware und eine Abschaltautomatik bei Kälte sorgen dafür, dass die Abgasreinigung auf der Straße gedrosselt oder ganz abgeschaltet wird. Als Folge überschreiten die Stickoxidwerte in vielen deutschen Städten immer wieder die EU-Grenzwerte.

weiterlesen

Homoehe im Lichte der Biologie – Ulrich Kutschera

Ulrich Kutschera, 2010. Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0

Professor Ulrich Kutschera: „Wie aus den vielen positiven Zuschriften hervorgeht, haben Bürger inzwischen Angst, öffentlich ihre Meinung zu sagen. Politisch nicht korrekte Aussagen sind leider unerwünscht.“

Von Dorian Urbanowicz | kath.net

Interview des polnischen Wochenmagazins „Sieci“ mit Prof. Ulrich Kutschera. Der international tätige Evolutionsbiologe und Physiologe ist Professor am Institut für Biologie der Universität Kassel, außerdem Visiting Scientist in Stanford/Kalifornien.

Dorian Urbanowicz: Herr Prof. Kutschera, nachfolgend einige Fragen zu Ihrem kontroversen kath.net-Interview vom 5. Juli 2017 mit dem Titel „Ehe für alle: ‚Diese widersinnige Entscheidung überrascht mich nicht‘“ (kath.net hat berichtet) sowie Ihren Kommentar zu diesen Darlegungen, ebenfalls auf kath.net erschienen, unter der Überschrift „Ehe für alle und der Stiefvater-Effekt“ veröffentlicht worden sind (kath.net hat berichtet).

Was denken Sie über die Legalisierung der Homo-Ehe in Deutschland? Wer steckt dahinter und wer profitiert davon?

Kutschera: Die „Ehe vollziehen“ mit dem Resultat einer inneren Befruchtung (Sex-Akt) können nur Mann/Frau (Hetero)-Paare. Daher sind Begriffe wie „Homosex“ und „Homo-Ehe“, biologisch betrachtet, unsinnige Wortschöpfungen. Von einer Aufwertung eingetragener Mann-Mann- bzw. Frau-Frau-Partnerschaften in den Ehe-Stand halte ich nichts. Eine politisch einflussreiche Links/Grün/Rot-indoktrinierte Gender-Homo-Lobby steht vermutlich dahinter, die unsere „christlichen“ Parteien fest im Würgegriff haben.

In meinem Fachbuch „Das Gender-Paradoxon“ (2016) (http://www.spektrum.de/rezension/buchkritik-zu-das-gender-paradoxon/1414502) habe ich die ideologischen Grundlagen dieser „Frau-gleich-Mann-Ideologie“, verborgen unter dem Begriff „Gender-Theorie“, dargelegt und wurde dafür in vielen Medien abgestraft. Profitieren wird ein gewisses radikal-feministisch orientiertes Klientel mit guten Verbindungen zu den Massenmedien.

weiterlesen

Türkei: Mehr Islam im Unterricht, Einschulungsrate sinkt

foto: reuters / umit bektas Imam-Hatip-Schule in Ankara: Im vergangenen Jahr wurden 1.002 derartige religiöse Einrichtungen neu gegründet.
Am Montag beginnt in der Türkei das neue Schuljahr. Die Zahl der Schüler an religiösen Gymnasien ist gestiegen

Von Markus Bernath | derStandard.at

Die Schulglocken läuten in der Türkei am Montag zum ersten Mal wieder für die meisten der 18 Millionen Kinder und Jugendlichen. Doch im Land des Ausnahmezustands und der Massensäuberungen kündigt sich das neue Schuljahr schon seit Tagen mit schrillen Tönen an.

Religiöse und Säkulare streiten über neue Schulbücher, fehlgeschlagene Reformen, die richtige Uhrzeit für den Unterrichtsbeginn am Morgen oder auch über eine Kantine in einer Istanbuler Mittelschule, in der Mädchen und Buben nun getrennt Schlange stehen sollen unter einem rosafarbenen und einem blauen Schild mit großen Lettern. Die Eltern wollten es so, erklärt der Direktor.

weiterlesen

Medienbischof ruft zu kritischer Distanz gegenüber Sozialen Netzwerken auf

Bild: wikimedia.org/CC-2.5/MarkusAngermeier
Der evangelische Medienbischof Volker Jung ruft angesichts populistischer Stimmungsmache durch Fake News zu kritischer Distanz gegenüber Darstellungen in Sozialen Netzwerken auf. „Falsche Behauptungen, falsche Darstellungen hat es schon immer gegeben.

Von Karsten Frerichs | evangelisch.de

Es liegt auch an jedem selbst, sich zu einem kritischen Umgang mit Medien anzuhalten“, sagte der hessen-nassauische Kirchenpräsident dem Evangelischen Pressedienst (epd). Für den seriösen Journalismus sei es in Abgrenzung zu Sozialen Netzwerken eine „große Herausforderung zu zeigen, dass man sauber arbeitet und der Wahrheit verpflichtet ist“. Kritisch sehe er, „dass die Sogkraft einer stärkeren Personalisierung und Boulevardisierung auch die journalistischen Angebote verändert“. „Wirklichkeit muss natürlich ausgelegt und interpretiert werden, sie darf aber nicht verzerrt oder einem reinen Meinungsjournalismus geopfert werden“, sagte Jung. Er sei davon überzeugt, dass es für Qualitätsjournalismus immer einen Markt geben wird – „vielleicht sogar zunehmend mehr“.

weiterlesen

Religion an der Hochschule: Nur zum Forschen, nicht zum Beten?

Diese Raumteiler mit Decken dienten laut Rektorat dazu, den Raum in einen größeren, hellen Bereich für Männer und einen kleineren dunklen Bereich für Frauen aufzuteilen. Foto: TU Dortmund
Wieviel Platz sollen Religionen im öffentlichen Raum einnehmen? Diese Frage stellt sich auch bei Gebetsräumen und Gottesdienstveranstaltungen an Hochschulen.

Von Michael Hollenbach | Deutschlandfunk Kultur

„Die deutschen staatlichen Universitäten sind in ihrer Tradition säkulare Einrichtungen, die der Aufklärung verpflichtet sind“, sagt der Präsident der Hamburger Universität, Dieter Lenzen. „Religion ist Gegenstand der Forschung in einer Universität, aber sie ist nicht der Ort der Ausübung von Religion.“

Das sieht der Göttinger Professor für Staatskirchenrecht, Hans Michael Heinig etwas anders. Zwar müsse die Universität wie auch der Staat in religiösen Dingen neutral sein, aber „wenn Studierende das Bedürfnis haben, ihre Religion auch mit in die Uni hineinzutragen, und wir sagen, die Uni ist nicht nur ein Lernort, sondern ein Lebensort, dann muss es auch Raum für Religion geben, solange sie friedlich ist, keine Dritten und nicht den Betrieb der Uni stört.“

„Kirchlich verankerte Feste dürfen nicht gefeiert werden“

Die Evangelische Studierendengemeinde ESG hat unter ihren Hochschulgemeinden eine bundesweite Umfrage durchgeführt und dabei festgestellt, dass es an vielen Universitäten ein Zurückdrängen des Religiösen gibt. Da wird einer ESG der Status als Hochschulgemeinde aberkannt, da werden Räume der Stille geschlossen und christliche Feiern untersagt.

weiterlesen

Touristen nach „Durchfallmasche“ auf Mallorca festgenommen

Mehrere Anwaltskanzleien sollen Reiseveranstalter mit Klagen von angeblich kranken Mallorca-Urlaubern geradezu überflutet haben Quelle: Getty Images/Westend61/Westend61
Mit falschen Schadenersatzforderungen sollen britische Urlauber auf Mallorca mehr als 50 Millionen Euro erschwindelt haben. Nun gibt es erste Festnahmen – auch die Regierung in London will Konsequenzen ziehen.

DIE WELT

Das Konzept der Touristen war ebenso simpel wie gerissen. Es funktionierte in etwa so: Einfach während des Urlaubs auf Mallorca in die Apotheke gehen, ein Durchfallmittel kaufen und den Kassenbon einpacken – und dann zurück in der Heimat behaupten, man habe sich beim Essen im Hotel eine Lebensmittelvergiftung eingefangen. Schon standen die Chancen nicht schlecht, den gesamten Urlaub erstattet zu bekommen.

Mit dieser Masche sollen britische Touristen seit 2013 auf der Baleareninsel mindestens 50 Millionen Euro ergaunert haben. Spanienweit waren es vermutlich um die 60 Millionen Euro.

weiterlesen

Katalanen sind nicht allein, Druck auf Spanien wächst

Bild: R. Streck, heise.de/TP
Zehntausende Basken stellen sich mit Schottland hinter Katalonien, Dänemark fordert von Spanien eine „konstruktive Rolle“ und „Verhandlungen“ statt Repression

Von Ralf Streck | TELEPOLIS

Der Druck auf die spanische Regierung wird im spanischen Staat und auf internationaler Bühne immer größer, eine demokratische Lösung für seine Probleme mit Katalonien zu finden. Sehr deutlich wurde das am Samstag in Bilbao, wo zehntausende Basken sich hinter das Selbstbestimmungsrecht der Katalanen gestellt haben. Die Basken fordern ebenfalls, frei über die Unabhängigkeit entscheiden zu können. Noch hat der Protest hier keine riesigen Ausmaße wie in Katalonien erreicht, doch schon jetzt haben etwa 40.000 Menschen klar gemacht, dass sie nicht zulassen werden, dass Spanien mit antidemokratischen Mitteln und Repression versucht, das Problem zu beseitigen.

In Bilbao wurde von einem breiten Spektrum die „Demokratiephobie“ der Spanier angekreidet, die nicht nur von der rechten Volkspartei (PP) ausgeht, sondern von den Sozialdemokraten (PSOE) unterstützt wird. Es wird wieder der Slogan von der „Zweiparteiendiktatur“ einer „PPSOE“ ausgegraben, mit dem einst die Empörtenbewegung angetreten ist, das „Regime zu stürzen“. Die PSOE wird zunehmend auch von der linken Podemos (Wir können es) angegriffen. Deren Organisationssekretär Pablo Echenique fragt den PSOE-Chef Pedro Sánchez, ob er weiter den verdeckten „Ausnahmezustand“ unterstützt, womit er die Lage korrekt benennt.

weiterlesen

Eine Tarnkappe mit „Unsichtbar“-Strahl

Ein Material mit inneren Unregelmäßigkeiten streut einen einfallenden Lichtstrahl in alle Richtungen. Gleicht ein passgeanuer Lichtstrahl diese Unregelmäßigkeiten aus, kann die Welle ungestört hindurchdringen. © TU Wien
Es klingt unglaublich: Ein „Unsichtbar“-Strahl könnte künftig Objekte verschwinden lassen – ganz ohne komplexe Linsen oder Metamaterialien. Diese Tarnkappe funktioniert, indem sie die Lichtstreuung am Objekt durch punktgenaue „Gegenstrahlung“ ausgleicht. Dadurch scheint das Licht ungestört durch das Objekt hindurchzustrahlen und dieses wird unsichtbar. Die theoretische Basis für diesen Tarnkappen-Trick haben Forscher bereits entwickelt, als nächstes soll nun ein Experiment folgen.

scinexx

Tarnkappen sind keineswegs Science-Fiction, sondern bereits Realität – zumindest im Labormaßstab: Meist lenken dabei exotische Metamaterialien das Licht so um ein Objekt herum, dass es zu verschwinden scheint. Sogar einen „Tarnmantel“ wie bei Harry Potter haben Wissenschaftler damit bereits konstruiert. Aber auch mit speziellen Anordnungen von Linsen oder durch besondere Resonanzeffekte kann man Objekte unsichtbar machen.

weiterlesen

Hurrikan Maria bedroht von Irma verwüstete Karibikinseln

Themenbild.

Für manche Inseln könnte es der zweite direkte Schlag binnen nur zwei Wochen werden

derStandard.at

Tropensturm Maria ist im Atlantik zu einem Hurrikan erstarkt und steuert auf mehrere Karibikinseln zu, die vor nicht einmal zwei Wochen von Irma verwüstet worden waren. Für Guadeloupe, Dominica, St. Kitts, Nevis und Montserrat wurden am Sonntag bereits Hurrikan-Warnungen ausgegeben.

Um 17 Uhr US-Ostküstenzeit oder 23 Uhr MESZ befand sich Maria 225 Kilometer nordöstlich von Barbados und entwickelte Windgeschwindigkeiten von 225 Stundenkilometern, wie das Hurrikan-Zentrum in Miami mitteilte. Den Angaben nach ähnelt ihr bisheriger Kurs dem von Irma stark.

weiterlesen

Milli Görüs: Ex-Funktionäre sollen betrogen haben

Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)

Frühere Funktionäre der islamistischen Organisation Milli Görüs sollen nicht nur den Fiskus betrogen haben, sondern auch Zehntausende Muslime. Nun beginnt in Köln der Prozess – er könnte politischen Wirbel auslösen.

Von Ansgar Siemens | SpON

Der Prozess, der am Montag in Saal 112 des Kölner Landgerichts beginnt, birgt Stoff für einen Skandal. Wenn stimmt, was die Ankläger der Staatsanwaltschaft Köln vermuten, dann haben Ex-Funktionäre der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) über Jahre nicht nur den deutschen Staat gelinkt – sondern womöglich Zehntausende Muslime im Land. Deren Spenden wären in die Türkei geflossen, um dort Islamisten zu unterstützen.

Steuerhinterziehung und Betrug in Millionenhöhe lauten die Vorwürfe gegen Osman D., Ex-Vorstandschef der IGMG, den ehemaligen Vize Ali B. und gegen Oguz Ü, vormals Generalsekretär. Angeklagt für jeweils einen der Vorwürfe sind zwei IGMG-Mitarbeiter. Und bevor Marc Hoffmann, Vorsitzender Richter der 12. Großen Strafkammer, die erste Sitzung eröffnet, zeichnet sich bereits ab, dass der Fall auch politisch brisant sein könnte.

weiterlesen

Zahl der Asylverfahren vor Gericht steigt rasant

Geflüchtete, denen nur ein subsidiärer Schutz gewährt wird, dürfen ihre Familien nicht nachholen. Dagegen klagen viele – meistens geben die Gerichte ihnen Recht. (Foto: dpa)
  • In der ersten Hälfte dieses Jahres ist die Zahl der Asylklagen dramatisch angestiegen.
  • An den deutschen Verwaltungsgerichten sind fast doppelt so viele Klagen anhängig wie noch Ende 2016.
  • Etwa zwei von drei Ablehnungsbescheiden des Bamf landen derzeit laut einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken vor Gericht.

Von Jan Bielicki | Süddeutsche.de

Vor knapp zwei Jahren war der Flüchtlingszuzug nach Deutschland auf seinem Höhepunkt, nun hat er die Gerichte erreicht. Dort ist die Zahl der Asylklagen in der ersten Hälfte dieses Jahres dramatisch angestiegen. Mitte Juli waren an den deutschen Verwaltungsgerichten mehr als 283 000 Asylverfahren anhängig. Das sind nahezu doppelt so viele wie noch Ende 2016. Allein in den ersten fünf Monaten des Jahres 2017 gingen 146 000 neue Klagen ein. Zum Vergleich: Im gesamten Vorjahr waren 175 000 Asylbewerber gegen Entscheidungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) vor Gericht gezogen.

weiterlesen

Kurden: Irakischer Vizepräsident will kein „zweites Israel“ dulden

Kurden Wachturm, Bild:derStandard.at
Die Kurden im Irak träumen von der Unabhängigkeit, die Regierung will das mit allen Mitteln verhindern. Nun hat der Vizepräsident der Minderheit gedroht. Auch die Nachbarländer sind besorgt.

SpON

Vor dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Nordirak hat der irakische Vizepräsident Nuri al-Maliki der Minderheit gedroht. „Wir warnen die Unterstützer des Referendums vor den gefährlichen Auswirkungen, die diese Maßnahmen auf die Souveränität und Einheit des Iraks haben werden“, sagte er nach Angaben seines Büros bei einem Treffen mit dem US-Botschafter im Irak.

Bagdad werde die Schaffung eines „zweiten Israel im Nordirak“ nicht dulden. Das Referendum, das am 25. September abgehalten werden soll, sei weder im Sinne der Iraker noch der Kurden und müsse abgesagt werden.

weiterlesen

Anhänger Trumps fackeln ihre „Make America Great Again“-Hüte ab

Auf Twitter kursieren Videos brennener Wahlkampf-Cappies von US-Präsident Donald Trump. Damit empören sich einige seiner Anhänger über die Verhandlungen mit den Demokraten zum „Dreamer“-Abkommen. Vielsagend ist, wer die Kampagne anheizt.

DIE WELT

Ehemalige Trump-Anhänger haben ihrem Ärger über den US-Präsidenten Luft gemacht, indem sie in Videos ihre „Make America Great Again“-Hüte verbrannt haben. Die Videos stellten sie öffentlich auf Twitter. Zunächst hatte die rechtspopulistische Website „Breitbart“ darüber berichtet. Sie wird vom ehemaligen Chefstrategen Donald Trumps, Steve Bannon, geleitet.

In dem Artikel wurde zusätzlich Stimmung gegen den US-Präsidenten gemacht: Es gebe noch Millionen weitere Hüte zu verbrennen, wenn Trump seinen Plan weiter verfolge, mit den Demokraten über das „Dreamer-Abkommen“ (Deffered Action for Childhood Arrivals, DACA) zu verhandeln.

weiterlesen

Ist Fotografie grundsätzlich rassistisch?

Hoher Kontrastumfang lässt Schatten im Vordergrund absaufen. Bild: Christoph Jehle
Seit Ende August geistert die These durch die Lande, dass Fotografie grundsätzlich rassistisch sei, weil sie für die Wiedergabe heller Hauttöne optimiert wäre

Von Christoph Jehle | TELEPOLIS

Ausgelöst durch ein Tagesspiegel-Interview mit der Uni-Dozentin Natasha A. Kelly vom 30. August, steht der Vorwurf im Raum, dass Fotografie grundsätzlich rassistisch sei, weil sie von Anfang an auf die Wiedergabe heller Haut optimiert sei: „Wenn wir etwa die Technik der Fotografie anschauen: Die Belichtungstechnologie wurde für weiße Haut entwickelt. Das ist eine Normsetzung, wie es sie in zahlreichen anderen Bereichen auch gibt, ohne dass das vielen Menschen bewusst wäre“.

Erweitert wurde der Vorwurf, dass Fotografie rassistisch sei, in einem zweiten Artikel des Tagesspiegel am Abend des 30. August unter dem Titel Kann Technik rassistisch sein?. Auch dort hieß es, sie Belichtungstechnologie sei „für weiße Haut entwickelt worden.“ Der Vorwurf wird generell für die analoge, wie auch die digitale Fotografie einschließlich aller Wiedergabemethoden erhoben.

In Österreich war bereits im August des Jahres 2008 der Vorwurf erhoben worden, dass Hinweise für ein optimal ausgeleuchtetes Passbild rassistisch seien. Damals hingen in allen Passämtern Österreichs Beispiele für richtige und falsche Belichtung von Passbildern aus. Neben der überbelichteten Blondine, deren Haar sich im Nichts auflöste, wurde ein unterbelichtetes Bild eines Schwarzen gezeigt, dessen Kinnpartie im Schwarz des Bildes abgetaucht ist, so dass sich Kopf und Hals praktisch nicht mehr unterscheiden lassen.

weiterlesen

USA halten Rückzug vom Klima-Rückzug für möglich

Image: NBCNews/YouTube
Im Juni verkündigte Donald Trump den Ausstieg aus dem Pariser Klimavertrag. Nun erklärt sein Außenminister Rex Tillerson, die USA könnten doch in dem Abkommen bleiben – aus wirtschaftlichem Kalkül.

Von Holger Dambeck | SpON

Der Austritt hatte weltweit für Verärgerung gesorgt – aber womöglich vollziehen die USA eine Rolle rückwärts und bleiben doch im Klimaabkommen von Paris. Außenminister Rex Tillerson sagte in einem Interview mit dem US-Sender CBS, dies sei möglich, wenn die Bedingungen stimmten.

Zuvor hatte das „Wall Street Journal“ berichtet, das Weiße Haus versuche den Ausstieg aus dem Klimavertrag zu vermeiden. Das Blatt berief sich dabei auf Teilnehmer an den internationalen Klimaverhandlungen. Das Weiße Haus bezeichnete den Bericht später als falsch.

weiterlesen

Forscher verteidigen Gutachten zu NSU-Mord in Kassel

Ismail Yozgat, Vater des NSU-Mordopfers Halit Yozgat, vor einem Bild seines Sohnes. Foto: rtr
Die CDU kritisiert das Gutachten zum NSU-Mord in Kassel. Forscher und Aktivisten können dies nicht nachvollziehen.

Frankfurter Rundschau

Aktivisten und britische Forscher halten trotz CDU-Kritik an ihrem Gutachten zum NSU-Mord in Kassel fest. Demnach hätte der frühere Verfassungsschützer Andreas Temme 2006 während des Mordes am türkischen Internetcafébesitzer Halit Yozgat etwas mitbekommen müssen. Das gilt als zentraler Punkt bei der Frage, wieviel die Behörden von den Morden des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) wussten. „Auch wenn nur mit geleakten Daten gearbeitet wurde, haben die Ergebnisse Bestand“, sagte Fritz Weber, Sprecher der Initiative 6. April am Sonntag in Kassel.

weiterlesen

GAZA-STREIFEN: Hinter dem Hamas-Angebot steckt kalte Berechnung

„Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ Screenshot: bb
Die Hamas will ihre Macht im Gaza-Streifen an die verfeindete Fatah abgeben. Auf den ersten Blick eine Sensation, doch die Geste schafft Stoff für Konflikt. Nun ist Abbas am Zug – und befindet sich in einer heiklen Lage.

Von Gil Yaron | DIE WELT

Al-Dschasira berichtete fast schon euphorisch. Der wohl wichtigste Satellitensender der arabischen Welt sprach von einem „großen Wandel“. Und tatsächlich: Es klingt auf den ersten Blick wie eine Sensation. Die palästinensische Hamas sendet ein Zeichen der Versöhnung.

Die radikal-islamische Organisation veröffentlichte am Sonntag eine Erklärung, sie sei zu Gesprächen über eine Einheitsregierung mit der rivalisierenden Fatah sowie Neuwahlen bereit. Seit zehn Jahren herrscht Bürgerkrieg zwischen den beiden mächtigen Palästinenserorganisationen.

Jede von ihnen beherrscht einen Teil der Palästinensergebiete: die Hamas den Gazastreifen, die Fatah das Westjordanland. Nun scheint eine Annäherung möglich. Was davon ist Überzeugung, was nur Taktik? Davon hängt auch ab, ob es eine neue Chance für den Friedensprozess gibt.

weiterlesen

Helpful North Carolina Mom Invents Bigfoot-Attracting Spray

RIP Skymall
Has your search for the Bigfoot of your dreams been fruitless? Do you drive around the countryside late at night, hoping to run into one by accident? Did you attempt to purchase one the last time you took too much Xanax on a plane, only to find out that it was not, in fact, a real Sasquatch but merely a tacky lawn ornament?

By Robyn Penacchia | Friendly Atheist

Did you actually have a Bigfoot in your life at one point, but then sent him away for his own good by pretended not to like him anymore, but now you’re hoping for a sequel/reconciliation?

Well, have we got a product for you!

Allie Megan Webb of North Carolina, proprietor of Happy Body Care, has invented an environmentally friendly Bigfoot spray, meant to attract all the Bigfoots to you.

Skeptical? Well, how can you deny proof like this?

Field tests have been done, she said, and they include a recent outing by the research group Bigfoot 911, in which a Bigfoot sighting was reported. It happened the first week of August, in the woods of McDowell County. The report made national news.

“I think that’s enough to say it can attract a Bigfoot,” says Webb. “To attract a Bigfoot, you need a smell that is woodsy enough to keep from scaring him off. But slightly different enough to make him curious, and come to investigate.”

Of course, that particular Bigfoot sighting may have been less than legit. Several days after the story got out, a Minnesota tourist named Gawain MacGregor — who runs a blog devoted to worshiping Sasquatch as a divine creature of some sort — claimed responsibility for what the Bigfoot 911 team “discovered.”

read more