Eine Tarnkappe mit „Unsichtbar“-Strahl


Ein Material mit inneren Unregelmäßigkeiten streut einen einfallenden Lichtstrahl in alle Richtungen. Gleicht ein passgeanuer Lichtstrahl diese Unregelmäßigkeiten aus, kann die Welle ungestört hindurchdringen. © TU Wien
Es klingt unglaublich: Ein „Unsichtbar“-Strahl könnte künftig Objekte verschwinden lassen – ganz ohne komplexe Linsen oder Metamaterialien. Diese Tarnkappe funktioniert, indem sie die Lichtstreuung am Objekt durch punktgenaue „Gegenstrahlung“ ausgleicht. Dadurch scheint das Licht ungestört durch das Objekt hindurchzustrahlen und dieses wird unsichtbar. Die theoretische Basis für diesen Tarnkappen-Trick haben Forscher bereits entwickelt, als nächstes soll nun ein Experiment folgen.

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Tarnkappen sind keineswegs Science-Fiction, sondern bereits Realität – zumindest im Labormaßstab: Meist lenken dabei exotische Metamaterialien das Licht so um ein Objekt herum, dass es zu verschwinden scheint. Sogar einen „Tarnmantel“ wie bei Harry Potter haben Wissenschaftler damit bereits konstruiert. Aber auch mit speziellen Anordnungen von Linsen oder durch besondere Resonanzeffekte kann man Objekte unsichtbar machen.

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