EKD-Beauftragter findet, dass religionskritische Kunst bereichernd sein kann


Martin Kippenberger(Frosch), Deborah Sengl(Huhn) u.Bernard Arnault(PissChrist) Montage: bb

Der Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Johann Hinrich Claussen, betrachtet religionskritische Kunst im öffentlichen Raum als einen guten Anstoß für Diskussionen.

evangelisch.de

„Oft stellt sich heraus, dass solche Werke große Bereicherungen sind“, sagte Claussen am Dienstag in einem epd-Gespräch zum Karlsruher „Genesis-Projekt“. Evangelische Christen hätten gelernt, gelassen mit vermeintlichen Blasphemien umzugehen. Es sei besser, neugierig zu sein, statt sich zu früh aufzuregen.

In Karlsruhe wird derzeit darüber diskutiert, dass der Künstler Markus Lüpertz die neue U-Bahn mit Reliefs der Schöpfungsgeschichte verzieren will. Kritiker sehen dies als einen Eingriff in den öffentlichen Raum. Bislang ist allerdings unklar, wie die Reliefs aussehen sollen, und ob das Werk nicht sogar antichristlich ausfallen wird.

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2 Gedanken zu “EKD-Beauftragter findet, dass religionskritische Kunst bereichernd sein kann

  1. Rolo

    Auch religionskritisch arbeitende Künstler sind in erster Linie am kommerziellen Erfolg ihrer °Kreationen° interessiert. Hauptsache die Leute fallen drauf rein, findens prima und bringen die Kohle. (Zu was Religion doch alles gut ist ! 😉 )

    Gefällt mir

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