Missbrauch: Stift Klosterneuburg weist Vertuschungsvorwurf zurück


Verantwortliche hätten nach Bekanntwerden der Vorwürfe innerhalb von sechs Tagen reagiert und den beschuldigten Chorherren suspendiert – Auf Wunsch der Mutter keine Anzeige erstattet

kath.net

Das Stift Klosterneuburg hat am Dienstag den medial aufgekommenen Vorwurf der Vertuschung eines Missbrauchsvorfalles aus dem Jahr 1993 zurückgewiesen. Die damals Verantwortlichen hätten nach Bekanntwerden der Vorwürfe sofort gehandelt und sich nichts zuschulden kommen lassen, so die Grundaussage der Stellungnahme des Stifts. „Jeglicher Missbrauch, und erst recht der von Kindern oder Jugendlichen, ist nicht zu entschuldigen und gehört geahndet“, so der heutige Propst des Stiftes, Generalabt Bernhard Backovsky, wörtlich.

Das Nachrichtenmagazin „profil“ hatte in seiner Montag erschienenen Ausgabe darüber berichtet, dass sich ein Augustiner-Chorherr des Stifts 1991 an einem minderjährigen Ministranten vergangen hatte. Laut dem Stift fand dieser Vorfall allerdings nicht 1991 sondern 1993 statt, wie eigene Recherchen ergeben hätten.

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