Exorzismen: Hier geht’s mit dem Teufel zu


Marcus Wegner ist Journalist und war bereits bei mehr als 100 Teufelsaustreibungen mit dabei. Bei allen war er eingeladen. Foto: Elke Böcker
In der Vortragsreihe bei Audi berichtete der Journalist Marcus Wegner von Exorzismen. Die sind alles andere als ein Relikt aus dem düsteren Mittelalter.

Von Elke Böcker | Augsburger Allgemeine

Marcus Wegner beschäftigt sich seit 15 Jahren mit dem Thema „Exorzismus“. Der Journalist berichtete in der Reihe Auditoirum bei Audi mit beeindruckender Sachlichkeit von der weltweit in vielen Religionen, Sekten und religiösen Gruppierungen verankerten Behandlung sogenannter Besessener. Im Anschluss gab es bei der von Anna Niemann (Audi Kommunikation) moderierten Gesprächsrunde für die Zuhörer die Möglichkeit, Fragen an Marcus Wegner zu stellen.

Wegner konnte als Journalist und geladener Beobachter bislang an mehr als 100 sogenannten Teufelsaustreibungen teilnehmen. Die Informationen und Zahlen, die er recherchiert hatte, ließen dann so manchem aus dem Publikum den Atem stocken. So werden die meisten und auch die brutalsten Exorzismen innerhalb verschiedener evangelischer Freikirchen durchgeführt, erklärte Wegner. Er berichtete von einem Exorzismus an einem dreijährigen Kind: Es war ungehorsam und hatte genascht, obwohl es verboten war. In der Esoterikszene müsse man von drei bis vier Fällen pro Tag in Deutschland ausgehen. Diese Teufelsaustreibungen würden unter anderem von sogenannten Geistheilern durchgeführt – und kosten natürlich auch Geld. Mehrere tausend Euro seien nicht unüblich.

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