Marianne Birthler: Kirche muss politisch sein


Marianne Birthler, 2015. Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 2.0 – Stephan Röhl

Das Evangelium habe für Birthler „ganz klar eine politische Dimension“, schreibt sie in einem Beitrag für die Berliner Wochenzeitung „Die Kirche“.

EKD

Die ehemalige Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, hält nichts von einer unpolitischen Kirche. Das Evangelium habe für sie „ganz klar eine politische Dimension“, schreibt die ausgebildete Katechetin und frühere Grünen-Landesministerin in einem Beitrag für die Berliner Wochenzeitung „Die Kirche“ (Ausgabe 24. September).

Kirchen hätten schon immer hochwirksam auf Notsituationen der Gesellschaft reagiert, indem sie Schulen gründeten, wenn es nötig war, Krankenhäuser und Altenheime eröffneten, weil Menschen Not litten. Genauso hätten in den 1980er Jahren die Gemeinden in der DDR auf einen Notstand reagiert, indem sie mitten in einer Diktatur angstfreie Räume für Information, Diskurs und gegenseitige Ermutigung bereitstellten. „Man kann es auch politische Diakonie nennen“, erklärt Birthler.

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