Wunderheiler darf in Offenbach auftreten


In der Stadthalle in Offenbach darf nicht jeder auftreten. Foto: Rolf Oeser
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz durfte in der Offenbacher Stadthalle nicht auftreten, ein Wunderheiler darf es aber schon. Das stößt bei der Humanistischen Gemeinschaft Neu-Isenburg auf Kritik.

Von Fabian Scheuermann | Frankfurter Rundschau

Kanzlerkandidat Martin Schulz (SPD) durfte in der Offenbacher Stadthalle keinen Wahlkampf machen – der als „Apostel“ bezeichnete Vladimir Muntyan darf dort am Samstag aber auftreten.

Verfassungskonforme „individuelle Weltanschauungen“ seien kein Grund dafür, eine Veranstaltung nicht zuzulassen, schrieb Oberbürgermeister Horst Schneider (SPD) als Antwort auf einen offenen Brief der Humanistischen Gemeinschaft Neu-Isenburg.

Die lokale Gruppe der säkularen Weltanschauungsgemeinschaft hatte kritisiert, dass mit dem „Geistlichen Zentrum Vozrozhdenie“ eine Gruppierung die Stadthalle nutzen wolle, die „eindeutig Formen des religiösen Fundamentalismus“ aufweise. So werbe der Veranstalter etwa mit Wunderheilungen.

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