Dian Fossey: Die Frau, die allein in den Wäldern lebte


Photograph of Dian Fossey by Yann Arthus-Bertrand. Bild: wikimedia.org/FairUse

Vor 50 Jahren begann Dian Fossey ihre bahnbrechende Forschung über die Berggorillas. Heute sind ihre Schützlinge Botschafter der bedrohten Natur in Ruanda und Uganda. Sie selbst konnte diesen Erfolg nicht mehr erleben.

Von Win Schumacher | SpON

„Sie war eine starrsinnige, ja, eine schwierige Frau“, sagt François Bigirimana. „Und gerade deshalb war sie so gut für die Gorillas und Ruanda.“ Der alte Mann blickt auf die Silhouette der Virunga-Vulkane in der Ferne. Über dem Bergwald steigen dichte Nebelschwaden auf.

„Wir brachten ihr Bananen, Maniok und Süßkartoffeln hinauf nach Karisoke“, sagt der Naturführer, „sie lebte in aller Einfachheit da oben“. 1981 lernte Bigirimana die heute weltberühmte amerikanische Primatenforscherin Dian Fossey kennen. Der junge Ruander arbeitete zunächst als Träger in den Bergen nahe der Grenze zu Uganda und dem damaligen Zaire.

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