„Häretische Standpunkte“: Kritiker weisen Papst zurecht


Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Zurechtweisung unter anderem von Ex-Vatikanbank-Chef Tedeschi und führendem Piusbruder Fellay unterzeichnet – Erste Correctio seit 14. Jahrhundert

derStandard.at

Mit einer förmlichen Zurechtweisung wollen konservative Kritiker Papst Franziskus dazu bringen, sich von angeblichen Irrlehren zu distanzieren. Die Unterzeichner eines am Sonntag in mehreren Sprachen im Internet veröffentlichten Dokuments vertreten die Ansicht, dass Franziskus „auf direkte oder indirekte Weise“ häretische Standpunkte zu Ehe, Moral und Sakramentenlehre gefördert habe. „Respektvoll beharren wir darauf, dass Eure Heiligkeit öffentlich diese Thesen zurückweist“, heißt es laut Kathpress in dem Brief. Er trägt das Datum vom 16. Juli und wurde dem Papst den Angaben zufolge im August zugestellt.

Streit um „Amoris laetitia“

Zentraler Auslöser für den Vorstoß ist das päpstliche Schreiben „Amoris laetitia“ von 2016. Darin hatte der Papst angedeutet, dass Katholiken, die nach einer Scheidung zivil erneut geheiratet haben, zur Kommunion zugelassen werden könnten.

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