Schorlemmer kritisiert „Undankbarkeit vieler Ostdeutscher“


Die AfD-Wähler hätten „teil reale, teils eingebildete Ängste“, sagt der Theologe Friedrich Schorlemmer, selbst aufgewachsen in der DDR. Die AfD habe aber keine Lösungen anzubieten.

evangelisch.de

Der Bürgerrechtler und evangelische Theologe Friedrich Schorlemmer kritisiert angesichts des guten Abschneidens der AfD in den neuen Bundesländern die Wahlentscheidung seiner Landsleute im Osten. „Dass die AfD so ein krudes Personal an der Spitze hat und trotzdem gewählt wird, das beleidigt auch mich“, sagte Schorlemmer am Sonntagabend der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung„. Bei der Bundestagswahl am Sonntag erhielt die AfD bundesweit 12,6 Prozent der Zweitstimmen und wurde drittstärkste Kraft. In Ostdeutschland landete sie mit deutlich mehr als 20 Prozent auf Platz zwei noch vor der SPD.

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