In der Antarkis verschwinden Schneeflocken


Sonnenuntergang über der Polarstation Dumont d’Urvilles in der Ostantarktis. Hier haben Forscher den „verschwindenden“ Schnee entdeckt. © Matthieu Weber/ gemeinfrei
Skurriler Effekt: In der Antarktis kommt nur ein Teil des Schneefalls am Boden an – der Rest verdampft noch in der Luft, wie nun eine Studie enthüllt. Das könnte erklären, warum es rund um den Südpol weniger schneit als es eigentlich müsste. Die Ursache für diese Sublimation des Schnees sind trockene, kalte Winde, die vom Polarplateau hinabwehen. Sobald die Schneeflocken in diese Luftschicht geraten, verdampfen sie, wie die Forscher herausfanden.

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Eigentlich kennt man dieses Phänomen bisher vor allem vom Mars: Weil die Gashülle des Roten Planeten so dünn ist, verdampfen dort Wassereis und Schnee, ohne erst flüssig zu werden. Auch Schneeflocken kommen dadurch nur in Ausnahmefällen auf der Marsoberfläche an. Doch vor einigen Jahren entdeckten Forscher auch in der Ostantarktis etwas Ähnliches: Hier verschwindet vom Wind aufgewirbelter Schnee scheinbar spurlos – er löst sich im wahrsten Sinne des Wortes in Luft auf.

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