Mazyek findet, dass Parteien und Medien im Umgang mit der AfD Fehler gemacht haben


Aiman Mazyek (Bild: Wikimedia Commons/Jakub Szypulka)
Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, gibt sowohl den etablierten Parteien als auch den Medien eine Mitschuld am starken Abschneiden der AfD bei der Bundestagswahl.

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Manches, „was im Wahlkampf von den demokratischen Parteien zu hören war – wenn auch geschickter und versteckter – war AfD-Rhetorik und damit der Kotau vor diesen Ideologen“, schreibt Mazyek in einem am Montag veröffentlichten Gastbeitrag auf „tagesspiegel.de“. „Es ist erschreckend, wie einige Politiker tief gesunken sind, indem sie meinen, durch eine Kopie rassistischen Gedankengutes, Boden gutmachen zu können“, argumentiert Mazyek. Am Ende stimme der Wähler aber nicht für die Kopie, sondern für das Original.

Bei der Bundestagswahl am Sonntag erhielt die AfD 12,6 Prozent der Zweitstimmen und gewann in Sachsen drei Direktmandate. Im neuen Parlament wird sie mit 94 Abgeordneten drittstärkste Kraft sein.

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