Stoiber erhöht den Druck auf Seehofer


CSU-Parteichef Horst Seehofer gerät immer stärker unter Druck: Edmund Stoiber erklärt das Erreichen der absoluten Mehrheit für „natürlich machbar“. Außerdem plädiert der erste Bundestagsabgeordnete für Seehofers Rücktritt.

DIE WELT

Auch nach dem CSU-Fiasko bei der Bundestagswahl hält der CSU-Ehrenvorsitzende Edmund Stoiber die Verteidigung der absoluten Mehrheit bei der Landtagswahl 2018 für möglich – und setzt damit Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer weiter unter Druck. Das sei „natürlich machbar“, sagte er in München. „Da geht es ja dann um Bayern: bayerische Themen, die bayerische Entwicklung. Und wir sind ja bundesweit Tabellenführer in vielen Bereichen“, betonte er.

„Die CSU hat den selbstgestellten Anspruch, die absolute Mehrheit der Bevölkerung vertreten zu dürfen. Und diesen Anspruch muss die Partei auch weiter haben – sonst geht es an unsere Substanz“, mahnte Stoiber. Man wolle auch die AfD wieder „substanziell zurückdrängen“.

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