Keine antisemitische Gruppen in Saalbauten


BDS-Konferenz im Ökohaus am Westbahnhof im Juni 2017: Ist die Anti-Israel-Bewegung antisemitisch? Foto: Peter Jülich
ABG-Chef Junker begrüßt den Beschluss zur Israel-Boykott-Bewegung BDS in Frankfurt und betont, Saalbauten würden generell nicht an rassistische oder antisemitische Gruppen vermietet.

Von Marie-Sophie Adeoso | Frankfurter Rundschau

Die Bildungsstätte Anne Frank begrüßt die Entscheidung der Stadtverordneten, künftig keine städtischen Räume an die Israel-Boykott-Bewegung BDS zu vergeben. „Damit sendet Frankfurt ein starkes Signal gegen Judenhass und israelbezogenen Antisemitismus“, teilte Direktor Meron Mendel mit. „Israelbezogener Antisemitismus ist keine Meinung“, betonte Mendel mit Bezug auf BDS-Sympathisanten, die durch die Entscheidung der Stadt die Meinungsfreiheit gefährdet sehen.

Die internationale Bewegung „Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen“ ruft zum Boykott israelischer Waren und Dienstleistungen auf, um den Staat Israel wirtschaftlich, politisch und kulturell zu isolieren.

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