NORDRHEIN-WESTFALEN: Migranten sollen Integration durch Namensänderung verfestigen


Standesamt © Zeitfixierer auf flickr.com (CC 2.0) bearb. MiG
Einwanderer mit komplizierten Namen sollen in Zukunft ihren Namen unter vereinfachten Bedingungen ändern können, um ihre Integration zu verfestigen. Das möchte die nordrhein-westfälische Landesregierung über eine Bundesratsinitiative erreichen. Verankert waren die Pläne bereits im schwarz-gelben Koalitionsvertrag.

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Die nordrhein-westfälische Landesregierung will sich für eine Änderung des Namensrechts stark machen. Künftig solle es leichter möglich sein, dass auch Kinder den möglichen Doppelnamen ihrer Eltern tragen, sagte Familienminister Joachim Stamp (FDP) der Rheinischen Post. Bislang dürfen aus der Ehe hervorgegangene Kinder einen solchen Doppelnamen nicht übernehmen. Ketten mit mehr als zwei Nachnamen sollen aber weiterhin verboten bleiben.

Nach den Vorstellungen der schwarz-gelben Landesregierung sollte es zudem einfacher werden, den Nachnamen zu ändern. „Von einer Vereinfachung des Namensrechtes können unter anderem Menschen profitieren, deren Name Anlass für Spott bietet“, sagte Stamp der Zeitung. Auch Einwanderer mit komplizierten Nachnamen sowie Menschen nach einer Geschlechtsumwandlung könnten von einer solchen Reform profitieren. In den USA sei es längst Praxis, dass aus „Herrn Schmidt“ etwa „Mister Smith“ werde.

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