Schneeschmelze gibt 4000 Jahre alte Ausrüstung eines Berggängers frei


Freilegungsarbeiten der Fundstelle auf dem Lötschenpass. (Bild: Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Kathrin Glauser)
Mit dem Verschwinden von Gletschern und Permafrost öffnen sich Fenster in die Vergangenheit. Nun haben Archäologen unter geschmolzenem Firn auf dem Lötschenpass Ausrüstungsgegenstände aus der frühen Bronzezeit geborgen.

Von Katja Baigger | Neue Zürcher Zeitung

Es sind die bisher ältesten Funde am Lötschberg: Ein schmelzendes Firnfeld hat Ausrüstungsgegenstände freigegeben, die aus der frühen Bronzezeit um 2000/1800 v. Chr. stammen. Dies geht aus einem am Dienstag versendeten Communiqué des Kantons Bern hervor.

Im September fanden Mitarbeiter des Archälogischen Dienstes des Kantons vier Pfeilbogenfragmente, Lederriemen und -stücke, zerbrochene Pfeilschäfte sowie eine aus tierischen Fasern gedrehte Schnur mit einem Knopf aus Geweih.

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