Fukushima: Unerkannte Kontamination


Das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi am 14. März 2011: Radioaktiver Rauch steigt auf. © Digital Globe
Unangenehme Überraschung: Bei dem Atomunglück in Fukushima sind offenbar auch rund 100 Kilometer weit entfernte Strände unerwartet stark mit radioaktivem Cäsium kontaminiert worden. Noch heute ist das brackige Grundwasser unterhalb des Sands dort sogar mehr belastet als das Ozeanwasser im Hafen von Fukushima selbst, wie Forscher berichten. Offenbar hat sich das Cäsium an Sandkörnern festgesetzt – und wird nun nach und nach wieder ins offene Meer gespült.

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Auch mehr als sechs Jahre nach dem Atomunfall im Kraftwerk Fukushima Daiichi ist die Katastrophe für Japan noch lange nicht vorbei. Noch immer tritt aus den Reaktoren radioaktives Material aus undichten Stellen und Lecks aus, gelangt in die Atmosphäre, das Grundwasser und den Ozean. Auch wenn die Strahlenbelastung längst nicht mehr so hoch ist wie direkt nach dem Unglück, sind die Gebiete rund um Fukushima daher nach wie vor stark verseucht. Und Tag für Tag werden sie weiter kontaminiert.

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