Moscheestudie: IGGÖ wehrt sich gegen „schmutzige Kampagne“


foto: apa/herbert neubauer Nur 16 von 400 Moscheen zu erheben und daraus generalisierbare Schlüsse ziehen zu wollen sei nicht zulässig, klagt die IGGÖ.
„Leisten hervorragende Integrationsarbeit“: Muslimenvertreter kritisieren Ziel einer „öffentlichen Denunzierung“

derStandard.at

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) wehrt sich gegen die am Montag veröffentlichten Ergebnisse der Studie „Die Rolle der Moschee im Integrationsprozess“. „Unsere Moscheen leisten hervorragende Integrationsarbeit“, betonte die Organisation am Dienstag. Hier werde eine „schmutzige Kampagne“ gegen die Muslime in Österreich geführt.

Die Ergebnisse seien weder repräsentativ für alle Moscheen der IGGÖ, noch sei klar, welche Aussagen und Beobachtungen die Forscher zu einem solchen nicht nachvollziehbaren Ergebnis führen, monierten die Muslimenvertreter. Nur 16 von 400 Moscheen zu erheben und daraus generalisierbare Schlüsse ziehen zu wollen sei nicht zulässig. Freitagsgebete etwa seien nur für männliche Muslime vorgesehen – daraus eine Gender-Agenda zu machen zeige, mit welchem Verständnis die Moscheen unter die Lupe genommen wurden.

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