Tag der Deutschen Einheit: Steinmeier ruft zum Zusammenhalt auf


Frank-Walter Steinmeier 2014.

Jahre nach der Wiedervereinigung zeigt sich Bundespräsident Steinmeier besorgt über neue „Mauern der Unversöhnlichkeit“ im Land. Am Einheitstag appelliert er an die Bürger, einander zuzuhören. Und er mahnt eine klarere Flüchtlingspolitik an.

evangelisch.de

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Tag der Deutschen Einheit zu gegenseitigem Verständnis und gesellschaftlichem Zusammenhalt aufgerufen. Die Bundestagswahl am 24. September habe deutlich gemacht, dass neue Mauern im Land entstanden seien, sagte Steinmeier bei der zentralen Einheitsfeier am Dienstag in Mainz.

Dazu zählten „Mauern aus Entfremdung, Enttäuschung oder Wut“. Steinmeier mahnte: „Aus unseren Differenzen dürfen keine Feindschaften entstehen – aus Unterschieden nicht Unversöhnlichkeit.“ Die Bürger sollten lernen, einander zuzuhören. Auch Kirchenvertreter appellierten, gesellschaftliche Gräben zu überwinden.

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