Erhöhte Radioaktivität gemessen


Warnschild vor radioaktiven Stoffen. Foto: Imago
Spuren von Ruthenium-106: An mehreren Orten in Europa werden leicht erhöhte Werte von Radioaktivität gemessen. Atomkraftwerke als Ursache sind ausgeschlossen.

Frankfurter Rundschau

In Deutschland sind, wie auch anderswo in Europa, leicht erhöhte Radioaktivitätswerte gemessen worden. Spuren des Stoffes Ruthenium-106 (Ru-106) seien im sächsischen Görlitz festgestellt worden. Das teilte das Bundesamts für Strahlenschutz am Mittwoch auf Anfrage mit. Es gebe keinerlei Gesundheitsgefahr.

Die Ursache für die erhöhten Radioaktivitätswerte an mehreren europäischen Messstellen ist unbekannt. „Wo das herkommt, können wir noch nicht sagen“, sagte ein Sprecher. Möglich seien Quellen im Bereich Ukraine oder Südrussland.

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