Weitere Hass-Gebete von Abu Ramadan aufgetaucht


Bild: NZZ

Gegen den Bieler Imam Abu Ramadan wird bereits wegen einer Hasspredigt gegen Juden ermittelt. Nun sind laut Medienberichten weitere Belege dafür aufgetaucht, dass er gegen andere Religionsgemeinschaften gehetzt haben soll.

Neue Zürcher Zeitung

Der in Nidau bei Biel lebende Imam Ramadan soll nicht nur einmal in einer Predigt Hass gegen Ungläubige und Andersdenkende geschürt haben. Dies geht aus neu aufgetauchten Mitschnitten und Videos von mehreren Freitagsgebeten hervor, wie «Tages-Anzeiger» und SRF berichten. Darin wünsche Ramadan den Feinden des Islam den Tod und verbreite antisemitische Klischees. Unter anderem soll er im November vor einem Jahr in der libyschen Hauptstadt Tripolis wörtlich gesagt haben: «O Gott, mache den Islam und die Muslime stark und demütige die Beigesellung und die Beigeseller, vernichte die Feinde meiner Religionsgemeinschaft und der Religion, o Gott, verleihe deinen unterdrückten Dienern an jedem Ort den Sieg, o Gott, verleihe ihnen den Sieg im Irak, in Syrien, in Jemen, in Palästina, in Ägypten, in Libyen, o Herr der Welten!» Der Mitschnitt erinnere stark an einen Bittruf auf einer wahhabitischen Website, führte Reinhard Schulze, Islamwissenschafter an der Universität Bern, im Bericht dazu aus. Radikale Islamisten verwenden den abschätzigen Begriff «Beigeseller» manchmal auch für Christen. Ihnen werfen sie vor, neben Gott noch das Kreuz und Jesus anzubeten, dem einzigen Gott also Götzen «beizustellen».

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