Dirty Campaigning: „Kein Wunder, dass in Österreich langsam alle irre werden“


SPÖ-Kanzler Christian Kern und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache auf Wahlplakaten. (Foto: REUTERS)
Die Schmutzkampagne der SPÖ zeigt die Verrohung der politischen Kultur in Österreich. Den Weg dafür geebnet haben aber die Rechtspopulisten, erklärt Politologe Hubert Sickinger.

Von Leila Al-Serori | Süddeutsche.de

Sebastian Kurz mit Pinocchio-Nase oder als Baby, dazwischen rassistische und antisemitische Postings. Zwei diffamierende Facebook-Seiten über den Kanzlerkandidaten der ÖVP stehen im Fokus des bisher größten Skandals im österreichischen Wahlkampf. Die Schmutzkampagne wurde aus den Reihen der Sozialdemokraten betrieben. Offenbar ohne Wissen der Parteiführung.

Seither überschlägt sich die Presse mit neuen Berichten, jeden Tag ein neuer Leak, ein neuer Aufreger. Die politische Kultur im Land hat einen Maximalschaden erlitten.

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