Weder Adam noch Noah, Weder Abraham noch Mose, weder David noch Jesus waren Moslems



Bild: Lucas Cranach d. Ä. 1530 (public domain)
Der absurde Versuch des Islams die alten Gestalten der Bibel für sich zu beanspruchen

Von Laila Mirzo | Jüdische Rundschau

Jeder Mensch kommt als Moslem auf die Welt. Sie, ich, ja sogar der Papst und natürlich auch alle Rabbiner. Jeder ist von Geburt an Moslem, bis es die Eltern gründlich vermasseln, indem sie uns jüdisch erziehen, uns taufen lassen oder noch schlimmer, uns erzählen, dass es keinen Gott gibt. Der Islam ist die einzige legitime Ordnung, alle anderen Religionen sind Abweichungen und von Menschen konzipierte Irrlehren – so das gängige Narrativ in der islamischen Welt.

Mit Adam, dem Menschenvater und erstem Propheten des Islam, begann die Kette der Gesandten Allahs. Nach islamischer Vorstellung war jeder einzelne von ihnen – Abraham, Noah, Mose und Jesus – Muslime. Doch die Menschen verdrehten die Lehre von dem einen Gott, brachen seine Gesetze oder stellten ihm einen Sohn und einen Heiligen Geist zur Seite. Aus diesem Grund entsandte Gott letztendlich Mohammed, um die korrumpierten Lehren der Christen und Juden zu „korrigieren“.

Jeder wird nach islamischer Vorstellung „als Moslem geboren“
Wenn also ausnahmslos jeder Mensch als Moslem geboren wird, während das Judentum und das Christentum Initiationsriten haben, wie die Beschneidung und die Taufe, hat der Islam durch seinen Besitzanspruch einen erheblichen „Wettbewerbsvorteil“ gegenüber den anderen Schriftreligionen.

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