Supervulkane: Schwamm statt Glutsuppe


Supervulkane können ganze Landschaften mit Lava und Asche bedecken, doch wie es in ihrem Inneren aussieht, ist noch immer weitgehend unklar. © Julian Grondin/ thinkstock
Überraschend anders: Die Magmakammer unter Supervulkanen widerspricht gängigen Theorien. Denn sie ist weder mit glutflüssiger Schmelze gefüllt noch mit komplett erkalteter Magma. Stattdessen ähnelt ihr Inhalt eher einem Schwamm, wie Gesteinsanalysen nun nahelegen. Ein Teil des Magmas ist dabei kristallisiert und bildet ein Netz aus Poren, in denen flüssiges Magma lagert. Diese Zwitternatur könnte die lange Lebensdauer und die seltenen Ausbrüche solcher Vulkane erklären.

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Supervulkane sind verborgene Riesen: Sie ähneln meist kaum den normalen Feuerbergen, sondern verbergen ihre feurige Natur unter einer oft eher unauffälligen Landschaft. Häufig zeugen nur Geysire, Gasaustritte und unterirdische Hitzezonen von ihrer Aktivität, wie beispielsweise beim Yellowstone oder den Campi Flegrei in Italien.

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