Was Gallier und Katalanen gemein haben


Das Cover des neuen Asterix-Bandes zeigt ein wildes Wagenrennen. © HANDOUT/EPA-EFE/REX/SHUTTERSTOCK
Eine fiese Zentralmacht und ein Volk, das mehr Unabhängigkeit will: Die Autoren des neuen Asterix-Bandes sehen erstaunliche Parallelen zwischen Comic und Wirklichkeit.

Frankfurter Allgemeine

Die Macher des neuen „Asterix“ sehen in ihrem Comic überraschende Parallelen zur aktuellen Lage in Katalonien. Autor Jean-Yves Ferri und Zeichner Didier Conrad sagten der Nachrichtenagentur AFP, ihr neues Buch „Asterix in Italien“ sei ungewollt „ein Gleichnis über die europäische Einigung“ geworden sowie über die aktuellen Zerfallserscheinungen in Europa. In dem Band geht es um ein Pferderennen zwischen verschiedenen Völkern der antiken Welt, das Julius Cäsar ausrichten lässt.

„Die Frage, ob man sich in diesem Wettbewerb solidarisch verhält oder nicht, ob man Gewalt gegen die Gegner ausübt oder das ablehnt, das erinnert mich an die Situation in den verschiedenen Regionen, die nach Autonomie streben, insbesondere in Katalonien“, sagt Ferri. Das sei allerdings nicht seine Absicht gewesen, als er vor zwei Jahren mit den Planungen für die neue Geschichte begann, sagt der Autor.

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