Hamas vermeldet angeblichen Durchbruch bei Gesprächen mit Fatah


Logo der Hamas. Bild: wikimedia.org/unbekannt

Die beiden rivalisierenden Palästinenserorganisationen Hamas und Fatah haben sich in Kairo anscheinend auf ein Abkommen zur Versöhnung verständigt. Das berichtet der Hamas-Chef Ismail Haniya am Donnerstag. Details wurden aber zunächst nicht bekannt.

Neue Zürcher Zeitung

Bei den Gesprächen unter Vermittlung Ägyptens war es darum gegangen, den seit 2007 von der Hamas beherrschten Gaza-Streifen unter die Kontrolle der Palästinensischen Regierung von Mahmud Abbas zu stellen. Abbas regiert im von Israel besetzten Westjordanland. Von Fatah-Seite hiess es, zum Stand der Verhandlungen werde es am Mittag eine Pressekonferenz am Tagungsort in Kairo geben.

Die radikalislamische Hamas ist nach der Fatah die grösste Palästinenserorganisation. Sie wird von den USA und der Europäischen Union als Terrorgruppe eingestuft. Vor zehn Jahren hatte sie die Macht im Gazastreifen in einem blutigen Bürgerkrieg mit der gemässigten Fatah an sich gerissen. Die Abbas-Regierung ist international anerkannt.

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