Externe Einflüsse auf die Wissenschaft


Zitate sind die Währung in der Wissenschaft, mit welcher der „Wert“ einer Veröffentlichung beziffert wird. © istock.com/littlehenrabi
Viele Forschungsprojekte in den USA werden durch Investitionen aus der Industrie gefördert oder gar vollkommen finanziert. Auch das Militär investiert große Summen in die Forschung, daher prägen die Interessen der Investoren die amerikanische Forschungslandschaft.

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Nicht nur die prestigereichen Ivy League Unis wie Harvard, Yale oder Princeton buhlen um die Gunst der Investoren, auch kleinere Forschungseinrichtungen wollen von den großen Geldgebern berücksichtigt werden. An diesem Punkt kommen die Medien ins Spiel, denn durch mediale Aufmerksamkeit gewinnen die Universitäten die Aufmerksamkeit der Investoren. Eine Hochschule, die auf cleveres Marketing verzichtet, schneidet sich oft selbst den Geldfluss ab.

Interessengesteuerte Forschung?

Da sowohl große Konzerne als auch das Militär in die Forschung investieren, geben sie oft auch eine Richtung vor. Die Sponsoren wollen schließlich Ergebnisse, die sie für ihre Projekte und Vorhaben nutzen können. Die Wissenschaftler können sich dagegen kaum wehren und akzeptieren diese Konditionen als Teil des Jobs. Kevin Esvelt, Biochemiker am MIT, wird beispielsweise mit der Aussage zitiert, dass es für gute Wissenschaft nie genug Geld gebe und es daher besser ist, Geld von großen Industriesponsoren anzunehmen.

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