Schwarzgrün und Dunkelgrün über urchristliche Werte


Boris Palmer/Grüne sagt der „Rhein-Neckar-Zeitung: „Wenn straffällige Asylbewerber das Land verlassen müssen, ist das am ehesten zu vertreten. Wenn gut integrierte Asylbewerber bleiben, ist das auch für die Union hinnehmbar“.

kath.net

Jürgen Trittin, Unterhändler der Grünen bei den bevorstehenden Koalitionsverhandlungen in Deutschland zwischen den Grünen, der FDP und der CDU/CSU, hatte Vorschläge, den Familiennachzug von Flüchtlingen dauerhaft zu unterbinden, als „eine Verleugnung urchristlicher Werte“ bezeichnet. Auch laufe dies „allen Integrationsbemühungen entgegen“, sagte der Grünenpolitiker. Dem widersprach nun Boris Palmer, grüner Oberbürgermeister von Tübingen, der für seine sperrigen Meinungen parteiintern nicht nur geschätzt wird. „Die Ausweitung sicherer Herkunftsländer, die Einrichtung von Ausreisezentren, Aussetzung des Familiennachzuges – das ist kein Papiertiger, aber auch keine Verleugnung urchristlicher Werte, sondern pragmatische Politik“, sagte Palmer im Interview mit der „Rhein-Neckar-Zeitung“. Außerdem müsse man „am Ende zu Kompromissen mit der Union und der FDP kommen“, dafür gelte es hart zu verhandeln. Doch „ ob die Grünen in eine Jamaika-Koalition eintreten werden, entscheidet zum Glück nicht Jürgen Trittin allein“, das müsse vielmehr auf einem Parteitag beschlossen werden.

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