Katholiken und jüdische Gemeinden gegen Reformationstag als Feiertag in Niedersachsen


Ein von Ministerpräsident Stefan Weil (SPD) ins Gespräch gebrachter, dauerhaft arbeitsfreier Feiertag am Reformationstag (31. Oktober) stößt nach einer epd-Umfrage bei den Vertretern der Religionen in Niedersachsen auf ein geteiltes Echo.

evangelisch.de

Während aus den evangelischen Kirchen Zustimmung kommt, lehnen Katholiken und jüdische Gemeinden den Vorschlag ab. Die Muslime stehen der Idee grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber.

Der Reformationstag erinnert an die Veröffentlichung der Thesen von Martin Luther (1483-1546) gegen Missstände in der Kirche am 31. Oktober 1517. Wegen des 500. Reformationsjubiläums ist er in diesem Jahr arbeitsfrei. Weil hatte vorgeschlagen, ihn künftig als einen „Tag des Brückenschlags zwischen den Religionen“ dauerhaft zum Feiertag zu machen.

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