16 Millionen Atome verschränkt


Diese Laseranlage produzierte die Einzelphotonen, die die Atome im Kristall zur Verschränkung brachten. © Université de Genève
Gekoppelte Atome: Physikern ist es gelungen, 16 Millionen Atome in einem Kristall miteinander zu verschränken – und diese quantenphysikalische Kopplung auch nachzuweisen. Sie entwickelten dafür eine Möglichkeit, die Verschränkung der Atome von außen zu ermitteln, ohne dass die Kopplung dabei verloren ging. Das Spannende daran: Solche Kristalle aus verschränkten Atomen könnten in künftigen Quantennetzwerken als Verstärker genutzt werden.

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Eine der Eigenheiten im Reich Quantenphysik ist das Phänomen der Verschränkung: Die Zustände von zwei Teilchen sind dabei so miteinander gekoppelt, dass der Zustandswechsel des einen automatisch den des Partners verursacht – und dies selbst dann, wenn beide Teilchenhundert Kilometer voneinander entfernt sind. Sogar bis in den Orbit reicht diese quantenphysikalische Kopplung. Der große Vorteil daran: Informationen können instantan übertragen werden und jeder unbefugte Zugriff ist sofort erkennbar.

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