Blutdruckmittel gefährdet Trinkwasser-Qualität


Sauberer Durstlöscher? Bestimmte Blutdrucksenker gefährden unsere Trinkwasserressourcen. © Rebepoi/ freeimages
Blutdrucksenker im Wasser: Seit einigen Jahren werden in Berliner Gewässern große Mengen blutdrucksenkender Medikamente gefunden. Das Problem: Die Blutdruckmittel vom Typ der Sartane sind nur schlecht abbaubar und gefährden daher die Qualität der Trinkwasserressourcen – wahrscheinlich nicht nur in Berlin, warnen Experten. Sie plädieren dafür, dass Ärzte mehr ökologisch unproblematische Medikamente verschreiben sollen.

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Ob Antibaby-Pille, Kontrastmittel oder Psychopharmaka: Immer mehr Rückstände von Arzneimitteln oder in der Medizin verwendeten Chemikalien gelangen mit unserem Abwasser in Flüsse und Seen, weil die Kläranlagen diese Wirkstoffe nicht vollständig entfernen können. Diese Belastung stellt nicht nur ein potenzielles Risiko für die im Wasser lebenden Tiere dar.

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