Opfer fordern mehr Mitsprache in Conterganstiftung


Betroffenenvertreter im Stiftungsrat der Conterganstiftung haben Conterganopfer zu einer Demonstration vor dem Berliner Bundesfamilienministerium aufgerufen. Mit der Kundgebung an diesem Montag solle unter anderem mehr Mitsprachemöglichkeiten von Conterganopfern in der Stiftung gefordert werden, erklärte der Bund Contergangeschädigter und Grünenthalopfer (BCG) am Sonntag in Köln.

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Nötig sei dafür eine absolute Mehrheit der Betroffenenvertreter im Stiftungsrat. Zudem kritisierte der Verband die Aufsicht des Bundesfamilienministeriums über die Stiftung.

Im Stiftungsrat würden zwei von Conterganopfern gewählten Betroffenenvertreter drei Ministerienvertretern gegenübersitzen, erklärte der Bund Contergangeschädigter. Damit hätten die Opfervertreter keine Chance, gegen die Mehrheit der Ministerienvertreter Anliegen durchzusetzen.  Dies werde den historischen Gegebenheiten des Conterganskandals nicht gerecht, kritisierte Betroffenenvertreter Christian Stürmer.

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