Jetzt verliert die AfD auch ihr christliches Gesicht


Kontroverser Auftritt: Anette Schultner während des Evangelischen Kirchentags im Mai dieses Jahres Quelle: picture alliance / Lino Mirgeler
Der Exodus der Bürgerlichen geht weiter: Anette Schultner, Bundesvorsitzende der Christen in der Alternative für Deutschland, verlässt nach mehr als vier Jahren die Partei. Als Grund nennt sie „die Radikalisierung der AfD“.

Von Matthias Kamann | DIE WELT

Nach dem Abgang der ehemaligen AfD-Chefin Frauke Petry sowie weiteren Partei- und Fraktionsaustritten mehrerer AfD-Politiker in verschiedenen Bundesländern verliert die Partei neuerlich ein prominentes Mitglied. Anette Schultner, Bundesvorsitzende der Christen in der AfD (ChrAfD), hat in einem Schreiben an die AfD-Bundesgeschäftsstelle die Kündigung ihrer Parteimitgliedschaft zum 16. Oktober erklärt. Abermals geht damit eine Person, die in bürgerlichen Kreisen Überzeugungskraft zu entwickeln vermochte.

„Der Grund für meinen Austritt liegt in der Radikalisierung der AfD“, heißt es in dem Brief, der der WELT vorliegt. Sie komme, so Schultner, „mit großem Bedauern zu der Einschätzung, dass der Punkt, an dem man auf eine Umkehr dieser Fehlentwicklung berechtigt hoffen konnte, längst überschritten ist“.

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