Befreier von Raqqa nehmen hunderte IS-Kämpfer gefangen


foto: reuters/erik de castro Die kurdisch-arabische Allianz zieht in Raqqa ein.
Nach Angaben des US-Militärs haben sich zahlreiche ausländische Milizionäre ergeben – Nun muss Stadt von Sprengfallen gesäubert werden

derStandard.at

Im Zuge der Befreiung der syrischen Stadt Raqqa von Jihadisten haben sich nach US-Angaben hunderte IS-Kämpfer den gegnerischen Streitkräften ergeben. Rund 400 Kämpfer der Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) hätten sich in den vergangenen Wochen der kurdisch-arabischen Allianz Syrische Demokratische Kräfte (SDF) ergeben, sagte der Sprecher der US-geführten Anti-IS-Koalition, Ryan Dillon.

Der Großteil dieser Jihadisten – rund 350 – hätten sich in den vergangenen Tagen ergeben. Unter ihnen seien „einige bestätigte ausländische Kämpfer“. Diese seien in Gewahrsam genommen worden. Auf die US-Soldaten in Raqqa komme nun noch viel Arbeit zu, fügte der in Bagdad ansässige Militärsprecher am Dienstag hinzu. So müsse die Stadt von den während der Kämpfe zurückgelassenen Sprengsätzen befreit werden.

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