Brachten Vulkane Kleopatras Reich zu Fall?


Diese Katakomben in Alxandria zeugen von der Herrschaft der Ptolemäer über Ägypten. Doch ihr Reich könnte immer wieder durch die Klimafolgen von Vulkanausbrüchen geschwächt worden sein. © Asiatologist/ CC-by-sa 4.0
Fatale Fernwirkung: Gehäufte Vulkanausbrüche könnten das ägyptische Reich der Ptolemäer empfindlich geschwächt haben – und förderten vielleicht sogar Kleopatras endgültige Niederlage. Denn die Eruptionen schwächten den Monsun und damit die Niederschläge, die die jährlichen Nilfluten in Ägypten speisten. Das ptolemäische Ägypten erlebte immer dann besonders häufig Revolten und Kriegsniederlagen, wenn die Nilfluten nach solchen Eruptionen ausblieben, wie Forscher berichten.

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Das Reich der Ptolemäer ist vor allem wegen Kleopatra bekannt – der letzten Königin Ägyptens vor der Eroberung durch die Römer im Jahr 31 vor Christus. Doch die Herrschaft der griechisch-makedonisch-stämmigen Ptolemäer über das Reich am Nil begann bereits fast 300 Jahre früher: Nach dem Tod Alexanders des Großen übernahmen sie die Herrschaft und machten Alexandria zu ihrer Hauptstadt.

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