Risikogene für Lendenwirbel-Leiden entdeckt


Klagen Patienten über Schmerzen im unteren Rücken, die bis in die Beine ausstrahlen, kann eine spinale Stenose dahinterstecken. © Wavebreakmedia/ thinkstock
Verengter Wirbelkanal: Bei der sogenannten spinalen Stenose mischen auch die Gene mit. Forscher haben nun mehrere genetische Varianten identifiziert, die das Risiko für eine krankhafte Verengung des Wirbelkanals im Bereich der Lendenwirbelsäule erhöhen. Diese Marker könnten künftig dabei helfen, Risikopatienten zu erkennen – und der typischen Alterserscheinung frühzeitig vorzubeugen.

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Innerhalb der Wirbelsäule befindet sich der Spinalkanal. Er ummantelt das weiche Rückenmark und bildet einen knöchernen Schutz für diesen Teil des zentralen Nervensystems. Verengt sich der Wirbelkanal jedoch, üben Knochen und Bänder Druck auf das Rückenmark und alle darin verlaufenden Nerven aus. Oft passiert dies im Lendenwirbelbereich. Betroffene leiden dann typischerweise unter bis in die Beine ausstrahlenden Schmerzen bis hin zu Gangstörungen.

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