Wenn man nicht weiß was Atheismus ist

Wo kommt der menschliche Geist her? Das fragen sich viele Atheisten insgeheim. Denkanstöße von C. S. Lewis und anderen.

kath.net

Auch Atheisten zweifeln. Das stellt der amerikanische Autor Eric Metaxas in einem Beitrag für die „Christian Post“ klar. Der Zweifel sei keine Sache jener, die an Gott glauben, betont er mit Verweis auf eine neue Umfrage der Newman University.

Sie ergab, dass einer von fünf britischen Atheisten und über ein Drittel der kanadischen Atheisten folgende These bejahen: „Evolutionäre Prozesse können nicht die Existenz des menschlichen Bewusstseins erklären.“

Ein ähnliches Ergebnis ergab die Befragung von Menschen, die sich zwar nicht als Atheisten bezeichnen, jedoch auch mit keiner Glaubensgruppe identifizieren: Rund ein Drittel der Befragten in Großbritannien und in Kanada stimmte der Aussage zu, dass die Evolution nicht die Existenz des menschlichen Geistes erklären könne.

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Rekordmessung erweitert Kenntnisse über Antimaterie

foto: stefan sellner/riken Penningfallensystem zur Messung des magnetischen Moments des Antiprotons am BASE-Experiment am Cern.
Magnetisches Moment des Antiprotons so genau wie nie zuvor bestimmt

derStandard.at

Einer neuen Messmethode ist es zu verdanken, dass das BASE-Experiment am Teilchenforschungszentrum CERN bei Genf seinen eigenen Rekord gebrochen hat: Die Physiker konnten das magnetische Moment des Antiprotons um den enormen Faktor 350 genauer messen als bei der zuvor genauesten Messung, deren Ergebnisse sie Anfang des Jahres vorgestellt hatten.

Beim vorherigen hatten die Forscher die Messgenauigkeit nur um den Faktor sechs verbessern können. Die neue Methode beruht auf simultanen Messungen an zwei Antiprotonen, welche die Forschenden in zwei sogenannten Penning-Fallen einfingen. In diesen Teilchenfallen lassen sich geladene Teilchen – oder in diesem Fall Anti-Teilchen – für präzise Messungen ihrer Eigenschaften festsetzen und speichern.

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Evolution : „Der Mensch als solcher wird zwangsläufig verschwinden“

Auch der Homo sapiens entwickelt sich weiter. © Mads Perch/Getty Images, Montage ZEIT ONLINE
Seit Jahrmillionen entwickelt sich Leben auf der Erde. Kreucht es andernorts auch? Ein Gespräch über irdische Evolution – und das Ende der Menschheit

Von Alina Schadwinkel | ZEIT ONLINE

Die Evolution kennt kein Halten. Seit mehr als vier Milliarden Jahren gibt es auf der Erde Leben und von der ersten Sekunde an hat es sich rasant entwickelt – darauf deuten Fossilienfunde bislang hin. Von plumpen Einzellern ging es über Bakterien und Viren zu größeren Organismen, zu Pflanzen und noch komplizierteren Lebewesen wie Tier und Mensch. Da stellen sich unseren Lesern die Fragen: Wieso kam es überhaupt zu dieser Entwicklung? Woher hat die Evolution ihre Motivation? Und wenn es auf der Erde möglich war, muss es dann nicht irgendwo anders im Universum weitere Lebensformen geben? Mit Forschern haben wir im Liveblog Antworten auf diese Fragen gesucht.

Die junge Erde – sie war völlig anders als der blaue Planet, den wir heute kennen. Es seien extreme Zeiten mit hohen Temperaturen gewesen, die die Entwicklung von Leben begünstigt hätten, erklärte die Biologin Anna Müllner. Sie ist eine von drei Bloggerinnen der Wissenschaftsplattform SciLogs, die sich am zweiten Tag unserer Serie Die großen Fragen an die Wissenschaft gestellt hat. Auch die Zoologin Bettina Wurche und die Planetenforscherin Ludmila Carone haben versucht, Antworten auf die Fragen unserer Leser zu finden.

Charles Darwins Theorien haben bis heute Bestand

Müllner führte zu Beginn der Diskussion weiter aus: „Die Teilchen, aus denen wir bestehen, sind sehr komplex und die Begebenheiten damals haben beschleunigt, dass diese Komplexität bestehen konnte – einfach weil alles so hoch herging“. Es sei ein bisschen, als wäre unsere Erde damals in der Pubertät gewesen. „Da sind ja auch Jugendliche gerne sehr kreativ.“

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Gibt es christliche Feiertage in muslimischen Ländern?

Der Innenminister denkt laut über muslimische Feiertage in Deutschland nach und löst damit eine Welle der Empörung aus – auch im Netz. Dort stellen sich die Leute die Frage: Gibt es in mehrheitlich muslimischen Ländern denn christliche Feiertage?

BR24

Nachdem Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zur Diskussion gestellt hat, „auch mal einen muslimischen Feiertag“ in Deutschland einzuführen, ist auch das Netz in Befürworter und Gegner gespalten. Auf einer Parteiveranstaltung in Wolfenbüttel vergangene Woche hatte de Maizière erklärt: „Wo es viele Moslems gibt, warum kann man nicht auch mal über einen muslimischen Feiertag nachdenken.“ Generell seien die Feiertage in Deutschland aber christlich geprägt, und das solle so bleiben.

Auf dem Facebook-Account von BR24 kommentierten die Leute daraufhin zahlreich. Ein Nutzer forderte konsequenterweise dann aber auch buddhistische und hinduistische Feiertage, und viele betonten, dass sich nicht die Deutschen an die „Einwanderer“ annähern müssten, sondern andersrum. Eine Frage, die immer wieder aufkam: Gibt es in mehrheitlich muslimischen Ländern denn auch gesetzliche christliche Feiertage? BR24 hat bei den ARD-Korrespondenten nachgefragt.

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Seyran Ates fordert, dass Mädchen in Kitas kein Kopftuch tragen

Themenbild
Gründerin der liberalen Berliner Ibn-Rushd-Goethe-Moschee warnt, dass ein kritischer Punkt erreicht sei, wenn inzwischen selbst Kinder in Kitas und Grundschulen Kopftücher trügen.

kath.net

Seyran Ates, Gründerin und Imamin der liberalen Berliner Ibn-Rushd-Goethe-Moschee warnt, dass ein kritischer Punkt erreicht sei, wenn inzwischen selbst Kinder in Kitas und Grundschulen Kopftücher trügen. Sie erklärte, dass Kleidung kein Bestandteil der fünf Säulen des Islams sei. Das berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

Ates hatte sich vergangene Woche bei einer Veranstaltung in Münster geäußert. Sie warnte dort auch vor einer zunehmenden Islamisierung der Gesellschaft sowie einer Gefährdung der Grundgesetzforderung nach Gleichheit von Mann und Frau.

In Deutschland gibt es ein „regelrechtes Vogelsterben“

Vor allem Allerweltsvögel wie der Star sind vom Vogelsterben betroffen Quelle: dpa/London News Pictures via ZUMA/Keith Morris
Der Naturschutzbund spricht von einem regelrechten Vogelsterben. Vor allem die „Allerweltsvögel“ kämpfen um ihr Überleben. Einen Schuldigen hat der Nabu auch schon gefunden.

DIE WELT

In dieser Woche warnten Forscher bereits davor, dass es in Deutschland immer weniger Insekten gebe. Nun weisen Naturschützer auf einem Rückgang der Vögel hin.

Denn nach Berechnungen des Naturschutzbundes (Nabu) geht die Zahl der Vögel in Deutschland deutlich zurück. Binnen zwölf Jahren seien 12,7 Millionen Brutpaare verloren gegangen, erklärte Nabu-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Das sei ein Minus von 15 Prozent.

Lachmann wertete den Angaben zufolge Bestandsdaten der Jahre 1998 bis 2009 aus, die die Bundesregierung 2013 an die EU meldete. Bislang hätten jedoch die Entwicklungen bei einzelnen Arten im Fokus gestanden – und nicht die Summe. Neuere Zahlen werden erst 2019 erwartet.

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Neonazi Vorwurf: Suspendierter Polizist bezieht volle Bezüge – seit zehn Jahren

Polizist in Berlin Quelle: pa/Paul Zinken/d/dpa
Vor zehn Jahren wurde ein Berliner Polizist suspendiert, der ein Hakenkreuz-Tattoo tragen soll. Entlassen wurde er bis heute nicht. Stattdessen kassiert er weiter volle Bezüge. Und könnte nun vor Gericht gewinnen.

Von Inga Catharina Thomas | DIE WELT

OPartyexzess oder Pornodreh, die Berliner Polizei reagiert äußerst liberal auf Verfehlungen ihrer Beamten. Wie mit diesem Fall umgegangen wird, ist aber selbst für die Hauptstadt ungewöhnlich: Ein 43-Jähriger ist wegen rechtsextremer Umtriebe vom Dienst suspendiert. Seit 2007. Und das bei vollen Bezügen. Der Grund: Ein nicht enden wollender Prozessmarathon.

Wie zuerst die „Berliner Zeitung“ berichtete, soll der Mann wiederholt als Rechtsextremer aufgefallen sein. Nach Informationen der WELT handelt es sich um einen Polizeikommissar der Besoldungsstufe A9, der zwischen 2335 und 3065 Euro im Monat verdient.

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Waren die Wikinger vom Islam beeinflusst?

Die Muster auf diesem Seidenband könnten arabische Schriftzeichen darstellen. © Annika Larsson
Fremde Kultur: Forscher haben arabische Schriftzeichen auf Begräbniskleidung von Wikingern entdeckt. Die mit Silbergarn auf Seidenbänder gestickten Muster stellen ihren Analysen zufolge Wörter wie Allah und Ali dar und haben demnach einen deutlichen Bezug zum Islam. Das könnte bedeuten, dass sich die Nordmänner von der fremden Kultur aus dem Orient beeinflussen ließen.

scinexx

Vor rund tausend Jahren dominierten die Wikinger weite Teile Nordeuropas und besiedelten als erste Europäer sogar das ferne Grönland. Obwohl die Nordmänner vor allem für ihre kriegerischen Raubzüge gefürchtet waren, unterhielten sie auch ein ausgedehntes Handelsnetz. Bei ihren Geschäften in Europa und im Orient tauschten die Händler Güter wie Honig, Bernstein, Felle und Waffen gegen Silber, Gewürze, Rüstungen und Seide.

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Uni Hamburg veröffentlicht Verhaltenskodex für Religionsausübung

Universität © ninastoessinger auf flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Ein Burka-Verbot hat die Universität Hamburg nicht beschlossen, jedoch einen Verhaltenskodex herausgegeben. Danach sind rituelle Fußwaschungen in sanitären Anlagen ebenso verboten wie hörbare Gebete in Bibliotheken.

MiGAZIN

An der Universität Hamburg wird es auch künftig kein allgemeines Burka-Verbot geben. Der neue Verhaltenskodex zur Religionsausübung untersage eine Vollverschleierung aber, wenn es den Wissenschaftsbetrieb beeinträchtigt, sagte Präsident Dieter Lenzen am Mittwoch bei der Vorstellung des Kodex‚. Dazu zählten unter anderem Prüfungen, Labor-Praktika und medizinische Untersuchungen. Die Universität Hamburg sei bundesweit die erste, die mit Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen ein Zehn-Punkte-Papier zur Religionsausübung erarbeitet habe.

Diskriminierung von Frauen aus religiösen Gründen will die Universität nicht dulden. So ist eine Trennung nach Geschlechtern im „Raum der Stille“ nicht erlaubt. Dies gelte unabhängig davon, so Lenzen, ob die Frauen dies selbst wünschen oder nicht. Wer aus religiösen Gründen ein Zeugnis nicht aus den Händen einer Frau entgegen nehmen will, müsse auf das Zeugnis verzichten. Fußwaschungen in sanitären Anlagen oder hörbare Gebete in Bibliotheken, wie es vereinzelt praktiziert worden sein soll, sollen ebenfalls unterbleiben.

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NetzDG-Bußgeldleitlinienentwurf geleakt

Grafik: TP
Unternehmen werden in drei Kategorien eingeteilt, Verstöße in fünf

Von Peter Mühlbauer | TELEPOLIS

Das direkt dem Bundesjustizministerium unterstehende Bundesamt für Justiz (BfJ) hat gut zwei Wochen nach dem Inkrafttreten des Social-Media-Zensurgesetzes NetzDG noch keine Auskunft geben, wer davon konkret betroffen ist – und wer nicht. Auf eine Anfrage des Berliner Rechtsanwalts Marco Dörre verlautbarte die Bundesoberbehörde, „ob bestimmte Diensteanbieter in den Anwendungsbereich von § 1 Absatz 1 NetzDG fallen beziehungsweise wegen der Regelung von § 1 Absatz 1 Satz 3 gerade hiervon ausgenommen sind“, könne „nur anhand einer Prüfung des Einzelfalls bestimmt werden“, bei der man sich „der hergebrachten Auslegungsarten bedienen“ werde.

Das Handelsblatt ist währenddessen an einen noch nicht beschlossen Entwurf der Bußgeldleitlinien gelangt, der die mögliche Höchststrafe von 50 Millionen Euro bis auf zehn Millionen Euro ausschöpft. Die konkreter mögliche Höhe ergibt sich aus der Einordnung eines Verstoßes als „außerordentlich schwer“, „sehr schwer“, „schwer“, „mittel“ oder „leicht“ sowie aus der Nutzerzahl des Sozialen Netzwerks.

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Asiatische „Heilpflanze“ verursacht Krebs

Schön, aber gefährlich: Pfeifenblumen enthalten krebserregende Aristolochiasäuren. © Hectonichus/ CC-by-sa 3.0
Von wegen sanfte Medizin: In der traditionellen chinesischen Heilkunde gilt die Pfeifenblume als Arzneipflanze. Seit einigen Jahren aber ist bekannt, dass bestimmte Inhaltsstoffe der Blume Harnwegstumore fördern – und offenbar nicht nur das. Denn jetzt zeigt sich: Die vermeintliche Arznei kann auch Leberkrebs auslösen. Wissenschaftler fordern nun vor allem in Asien noch strengere Reglementierungen für die Verwendung der Pflanze und daraus hergestellten Präparaten.

scinexx

In der traditionellen chinesischen Medizin spielt die Heilkraft von Pflanzen eine besondere Rolle. Ob Gingko, Engelwurz oder Knoblauch: Viele Gewächse werden in Asien seit jeher zur Behandlung diverser Wehwehchen und Erkrankungen eingesetzt. So auch die Pfeifenblume. Die Pflanzen der Gattung Aristolochia sollen etwa Menstruationsbeschwerden lindern, gegen Rheuma und Darmleiden helfen. Zudem fördern sie angeblich die Wundheilung und haben antiparasitäre Eigenschaften.

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Schwedische Außenministerin bei EU-Abendessen sexuell belästigt

imago/CTK Photo
Wallström berichtet über ein Treffen mit EU-Regierungschefs: „Mein Tischnachbar fing an, mich zu betatschen. Das war völlig irreal“

Die Presse.com

Die Vorwürfe der schwedischen Außenministerin wiegen schwer: Margot Wallström hat sexuelle Gewalt „auf höchster politischer Ebene“ angeprangert. Wallström schrieb auf ihrer Facebook-Seite, sie selbst sei in ihrem Amt Opfer von sexueller Belästigung geworden. Nähere Angaben machte sie nicht. Die Ministerin schloss sich zudem der Internetkampagne unter dem Stichwort #MeToo („Ich auch“) an, die nach dem Skandal um den unter Vergewaltigungs- und Missbrauchsverdacht stehenden US-Filmproduzenten Harvey Weinstein ins Rollen gekommen war.
Wallström hatte im Jahr 2014 in einem Buch des schwedischen Journalisten Jan Scherman von einem Vorfall während eines Abendessens mit europäischen Staats- und Regierungschefs berichtet.

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Anti-LGBT Archbishop Ironically Says Government Should Stay “Out of the Bedroom”

Image: Friendly Atheist
Catholic Archbishop Anthony Fisher of Sydney recently urged followers to vote against the legalization of same-sex marriage in Australia during the postal survey, saying that changing the law would mean discrimination… against Christians.

By David G. Mcaffee | Friendly Atheist

Fisher went further, though, and said that the government should “keep out of the friendship business and out of the bedroom,” according to the Guardian.

I couldn’t agree more. The government should keep out of the bedroom. That’s exactly why consenting adults should be allowed to marry whomever they would like regardless of sex or gender.

“The state has no business telling us who we should love and how, sexually or otherwise,” [Fisher] told the St Mary’s Cathedral congregation.

It sounds like he’s quoting from the pro-LGBTQ playbook, but he actually thinks this is an argument against the legalization of gay marriage. He believes allowing people to love who they want is telling them what to do, I guess.

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EVOLUTIONSBIOLOGIE: Begehren Frauen von Natur aus alte reiche Männer?

WAS ICH KRITISIERE, SIND KONSTRUKTE VON GLEICHHEIT, WO SIE SCHLICHT NICHT EXISTIERT. […] DIE MENSCHHEIT IST JEDENFALLS WUNDERBAR DIVERS, WIE DIE GANZE NATUR.
DR. AXEL MEYER,Professor f. Evolutionsbiologie an der Uni Konstanz
Quelle: Getty Images/Digital Vision Vectors/JakeOlimb
Frauen können schlecht einparken, Männer sind wenig emphatisch – von Natur aus. Stimmt das? Ein Evolutionsbiologe behauptet nun, dass gewisse geschlechtsspezifische Veranlagungen genetisch bedingt seien.

Von Charlotte Simons | DIE WELT

Frauen haben keinen Orientierungssinn und Männer fragen nicht nach dem Weg. Männer können nicht zuhören, Frauen sagen immer das Gegenteil von dem, was sie meinen. Einparken lässt man besser die Männer und wenn es um Gefühle geht, dann überlässt man lieber Frauen das Steuer. Frauen suchen sich starke, reiche Männer, die wiederum suchen sich junge, schöne Frauen.

Wer jetzt noch nicht die Augen verdreht, der ist wahrscheinlich noch nicht häufig genug mit den gängigen Klischees konfrontiert worden. Oder hat sie bereits als Wahrheit akzeptiert? Zugegeben, in manchen dieser Aussagen finden wir uns vielleicht wieder. Oder wir können zumindest darüber lachen.

Aber nehmen wir dann diese Vorurteile an, weil sie tatsächlich zutreffen – oder treffen sie manchmal zu, weil wir daran glauben? Und in den Fällen, in denen sie zutreffen, handelt es sich dabei um angeborene Verhaltensweisen?

Provokanter formuliert: Wenn ich als junge Frau auf einen alten Porschefahrer stehe, ist das dann meiner biologischen Komposition als weibliches Lebewesen geschuldet?

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“We admit that we are like apes, but we seldom realize that we are apes.”

Richard Dawkins – A Devil’s Chaplain: Reflections on Hope, Lies, Science, and Love

 

TRANSFUSIONEN: Das Blut von Müttern lässt Männer eher sterben

Ein halber Liter Blut, der Leben retten kann – vor allem, wenn er vom richtigen Spender kommt
Quelle: Getty Images/Science Photo Library RM
Wer dringend eine Transfusion braucht, fragt nicht, von wem das Blut kommt. Eine neue Studie könnte das ändern: Erhalten Männer Blut von Frauen, die geboren haben, sterben sie häufiger.

Von Fanny Jiménez | DIE WELT

Blut spendet Leben – das scheint nicht für alle Blutspender gleichermaßen zu gelten. Das Blut von Müttern vertragen einer neuen niederländischen Studie zufolge vor allem Männer nicht gut. Sie sterben häufiger, wenn sie Bluttransfusionen einer Frau bekommen, die schon einmal schwanger war, als wenn sie das Blut von anderen Männern bekommen oder von Frauen, die noch nie schwanger waren.

Das berichten Wissenschaftler um Rutger Middelburg vom Leiden University Medical Center im Fachjournal „Jama“. Die Forscher hatten Daten von mehr als 31.000 Patienten von im Schnitt 65 Jahren durchforstet, die zwischen 2005 und 2015 eine Bluttransfusion in einem von sechs niederländischen Krankenhäusern bekommen hatten.

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Teutomanismus – „Ein Deutschland soll seyn und bleiben“

Die Wartburg in Eisenach. Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0 – Moritz Grenke
Auf der Wartburg zeigt der Nationalgedanke bereits, dass er zwei Gesichter besitzt. Heinrich Heine sprach von „jenem beschränkten Teutomanismus, der viel von Liebe und Glaube greinte, dessen Liebe aber nichts anderes war als Hass des Fremden.“

Von Nils Sandrisser | evangelisch.de

Es ist gegen zehn Uhr morgens am 18. Oktober 1817, als Hunderte Studenten und einige Professoren in einer langen Reihe von Eisenach den Weg hinauf zur Wartburg gehen. Hier wollen sie ein Fest feiern. Nach einem Anlass haben sie nicht lange gesucht, sie hatten sogar gleich zwei: Das 300. Jubiläum der Reformation steht bevor, außerdem feiern sie den vierten Jahrestag der sogenannten Völkerschlacht bei Leipzig, bei der Napoleon eine Niederlage erlitt.

Nach dem Zwischenspiel der napoleonischen Herrschaft sind die deutschen Fürsten auf ihre Throne zurückgekehrt und herrschen mit harter Hand. Freiheiten und Bürgerrechte sind ihnen verhasst, politische Veranstaltungen sind per se verdächtig und oft verboten.

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Rekowski: Reformationsjubiläum hatte Licht und Schatten

Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, hat eine gemischte Bilanz des Veranstaltungsreigens zu 500 Jahren Reformation gezogen. Ein großer Erfolg sei vor allem die Vielzahl der Veranstaltungen an der kirchlichen Basis gewesen.

EKD

„Das hat eine gehörige Breitenwirkung erzielt.“ Bewährt habe sich auch der Ansatz, Menschen außerhalb der Kirche einzubeziehen. Sie hätten in Wort, Bild, Theater oder Musik einen oft erfrischenden Blick auf die Bedeutung der Reformation geworfen.

Als problematisch bezeichnete der leitende Theologe der zweitgrößten deutschen Landeskirche dagegen insbesondere Formate, die eher zentral organisiert wurden. So habe sich gezeigt, dass die „Weltausstellung Reformation“ in Wittenberg „wohl überdimensioniert und zu ambitioniert“ gewesen sei: „Da wurde vielleicht zu viel des Guten – 100 Tage Kirchentag – gewollt.“ Die Besucherströme hätten durch die Stadt gehen können, ohne die Veranstaltungen auf der Schlosswiese wahrzunehmen.

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Dodo Müller: Kirche ist Gottes Werk und nicht Gegenstand menschlicher Reformen

Gerhard L. Müller links im Bild
Müller, der bis zum Sommer Präfekt der Glaubenskongregation gewesen war, sagte bei seinem Vortrag, dass die Kirche als Werk Gottes nicht Gegenstand menschlicher Reformen sein könne.

kath.net

Der deutsche Kardinal Gerhard Ludwig Müller erhielt am Montag von der Päpstlichen Universität Johannes Paul II. in Krakau die Ehrendoktorwürde verliehen zum Dank für sein Engagement für die rechte Lehre und für die deutsch-polnische Verständigung.

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Türkische Behörden setzen Rocker gegen ihre Gegner in Deutschland ein

Januar 2016: Polizisten beobachten ein Treffen der Osmanen Germania in Neuss.©DPA
Ein Bericht von NRW-Innenminister Herbert Reul offenbart brisante Informationen: Türkische Sicherheitsbehörden unterstützen Aktivitäten der Rockergruppe Osmanen Germania in Deutschland. Die Kontakte reichen bis in Erdogans Regierung.

Von Reiner Burger | Frankfurter Allgemeine

Die in mehreren deutschen Städten aktive Rockergruppe Osmanen Germania arbeitet nach Erkenntnissen der nordrhein-westfälischen Landesregierung mit den türkischen Sicherheitsbehörden zusammen. Diese bewerteten und unterstützten die Aktivitäten der Rockergruppe als „Terrorbekämpfung“ in Deutschland, „also gegen die PKK, linksextremistische Türken und die Gülen-Bewegung gerichtet“, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht von Innenminister Herbert Reul (CDU) an den Landtag.

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This Strange Sensor Russia Sent to the ISS Is Baffling US Military Experts

The Progress MS-07 spacecraft before launch. The mysterious sensor is the black object on the forward edge in the upper-right corner of the photo. Image: RKK Energia
„I think the appropriate reaction is ‚mild curiosity‘ rather than ‚worry.'“

By David Axe | MOTHERBOARD

A Russian spacecraft on a routine mission to the International Space Station (ISS) apparently carried a surprise payload: a secretive sensor that experts said could be related to a controversial military initiative.

The spacecraft, which the Russian space agency designated Progress MS-07, blasted off from the Baikonur Cosmodrome in southern Kazakhstan on October 12. The main mission of the unmanned Progress rockets is to haul supplies to the ISS.

After unloading the supplies, the station crew tosses its garbage into the now-empty Progress capsule. The craft separates from the station and, after a couple of days, tumbles back to Earth and burns up.

Russia often takes advantage of those extra couple of days to position small satellites or perform brief experiments unrelated to the space station. Progress MS-07, for example, carried a small data-relay satellite and a miniature robot that’s part of a Russian company’s social media campaign.

But Progress MS-07 also carried a mysterious sensor, one that might have important military implications. Anatoly Zak, an author and space expert, was among the first to notice the sensor in official photos provided by RKK Energia, the Russian company that manufactured the expendable Progress MS-07 spacecraft.

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