Rekordmessung erweitert Kenntnisse über Antimaterie


foto: stefan sellner/riken Penningfallensystem zur Messung des magnetischen Moments des Antiprotons am BASE-Experiment am Cern.
Magnetisches Moment des Antiprotons so genau wie nie zuvor bestimmt

derStandard.at

Einer neuen Messmethode ist es zu verdanken, dass das BASE-Experiment am Teilchenforschungszentrum CERN bei Genf seinen eigenen Rekord gebrochen hat: Die Physiker konnten das magnetische Moment des Antiprotons um den enormen Faktor 350 genauer messen als bei der zuvor genauesten Messung, deren Ergebnisse sie Anfang des Jahres vorgestellt hatten.

Beim vorherigen hatten die Forscher die Messgenauigkeit nur um den Faktor sechs verbessern können. Die neue Methode beruht auf simultanen Messungen an zwei Antiprotonen, welche die Forschenden in zwei sogenannten Penning-Fallen einfingen. In diesen Teilchenfallen lassen sich geladene Teilchen – oder in diesem Fall Anti-Teilchen – für präzise Messungen ihrer Eigenschaften festsetzen und speichern.

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