Angst vor Spinnen ist uns angeboren


Kaum einer wird nicht nervös bei dem Gedanken, eine Spinne, und sei sie noch so harmlos, könne auf seinem Arm hochkrabbeln. © Shutterstock
Pfui Spinne: Die Angst vor Spinnen und Schlangen ist uns offenbar angeboren. Experimente zeigen: Schon sechs Monate alte Babys reagieren gestresst bei dem Anblick der Tiere – lange bevor sie diese Reaktion gelernt haben können. Demnach muss die Abneigung gegenüber diesen potenziell gefährlichen Tiergruppen einen evolutionären Ursprung haben. Vermutlich konnte sie sich entwickeln, weil Reptilien und Spinnentiere bereits seit Jahrmillionen mit dem Menschen und seinen Vorfahren koexistieren.

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Schlangen und Spinnen rufen bei vielen Menschen Angst und Ekel hervor. Auch hierzulande wird wohl kaum einer nicht bei der Vorstellung nervös, eine Spinne könne sein Hosenbein hochkrabbeln. Diese Abneigung ist streng genommen unbegründet. Schließlich gibt es bei uns fast keine Spinnen oder Schlangen, die dem Menschen gefährlich werden können.

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