Lombardei will so schnell wie möglich Autonomie erlangen


Der Präsident der Lombardei will so schnell wie möglich Verhandlungen starten. – REUTERS/Alessandro Garofalo
Italiens Regionen Lombardei und Venezien halten am Sonntag Autonomie-Referenden ab. Grund für die Bestrebungen sind die hohen Steuerabgaben nach Rom.

Die Presse.com

Der Präsident der Lombardei, Roberto Maroni, hofft nach dem Referendum am Sonntag so schnell wie möglich Autonomie-Verhandlungen mit der Zentralregierung in Rom zu starten. Sein Ziel sei es, das Gesetz zur Ausdehnung regionaler Kompetenzen noch bis zum Ende der Legislaturperiode unter Dach und Fach zu bringen.

Maroni, Spitzenpolitiker der föderalistisch orientierten Rechtspartei Lega Nord, äußerte die Hoffnung, dass beim Referendum eine Wahlbeteiligung von mindestens 34 Prozent erreicht werde. In der Lombardei ist kein Quorum für die Gültigkeit des Referendums notwendig. In Venetien, wo am selben Tag ein ähnliches Autonomie-Referendum stattfindet, liegt das Quorum bei 50 Prozent.

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