Kirchen und Berliner CDU-Fraktion einig beim Neutralitätsgesetz


Das Kreuz mit den Religionen
Bei einem Spitzentreffen haben sich die beiden großen Kirchen mit der Berliner CDU-Fraktion über das Neutralitätsgesetz ausgetauscht. In den vergangenen Monaten war es deswegen mehrfach zu Rechtsstreitigkeiten gekommen.

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Alle Seiten teilten die Auffassung, dass durch das Berliner Neutralitätsgesetz nicht jegliche Zurschaustellung der eigenen religiösen Überzeugung, auch von Polizisten, Richtern und Lehrern, unterbunden werden darf, wie das Erzbistum Berlin am Freitag mitteilte.

Beamte in Justiz, Gefängnissen, Behörden und Schulen dürfen innerhalb des Dienstes keine sichtbaren religiösen oder weltanschaulichen Symbole und keine auffallenden religiös oder weltanschaulich geprägten Kleidungsstücke tragen. Die Kirchen in Berlin hatten sich mehrfach gegen die strikte Anwendung des Neutralitätsgesetzes gewandt.

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