Saurierschädel unter Neutronenbeschuss


Mithilfe von Neutronenstrahlen können Wissenschaftler in Garching verschiedene Objekte durchleuchten, etwa den Schädel eines Cistecephalus. (Foto: Michael Laaß/OH)
Den Forschungsreaktor in Garching nutzen Wissenschaftler ganz unterschiedlicher Fachrichtungen. Beim Tag der offenen Tür der TU an diesem Samstag kann man die Anlage besichtigen.

Von Gudrun Passarge | Süddeutsche.de

Wie gut hörten Therapsiden, die vor 230 Millionen Jahren lebten, und welche Materialmischung bewirkt, dass Batteriezellen eine längere Lebensdauer haben? Es sind Fragen wie diese, die Wissenschaftler im GarchingerForschungsreaktor (FRM II) mithilfe von Neutronenstrahlen zu beantworten versuchen. Jährlich etwa 1000 Forscher aus aller Welt nutzen den Reaktor für ihre Messungen.

„Neutronen durchdringen jedes Material mühelos“, sagt der wissenschaftliche Leiter des FRM II, Winfried Petry, „sie können damit wirklich Licht ins Dunkel bringen. Völlig zerstörungsfrei.“ Beim Tag der offenen Tür der TU am Samstag, 21. Oktober, bekommen Besucher die Gelegenheit, sich selbst ein Bild von der Technik und der Forschung im Reaktor zu machen.

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