Sonne setzt Marsmond unter Strom


Die Nachtseite des Marsmonds Phobos wird durch den Sonnenwind elektrisdch aufgeladen. © NASA/GSFC, CI Lab
Achtung Stromschlag: Der Marsmond Phobos könnte buchstäblich elektrisierend sein, wie Forscher herausgefunden haben. Denn die Oberfläche des Mondes lädt sich durch den Sonnenwind und Sonnenstürme elektrisch auf. Auf der Nachtseite des Mondes kommt es dabei zu einer Ladungstrennung, die die sensible Elektronik zukünftiger Landesonden, aber auch die Schuhe und Anzüge von Astronauten unter Strom setzen könnte.

scinexx

Der Marsmond Phobos ist auf den ersten Blick eher unscheinbar: Er ist nur knapp 25 Kilometer groß, unregelmäßig geformt und ziemlich kahl. Auch eine Atmosphäre fehlt ihm. Dafür verblüfft er mit ungewöhnlicher Leichtigkeit, rätselhaften Gräben und Anzeichen für eine hohe Instabilität.

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